Obama and the Philantrops – Give us our money back

In einem sehr wissen- und aufschlussreichen Gespräch zwischen Kathrin Hartmann und David McCoy, veröffentlicht unter Spiegel-Online, wurde ein Thema angesprochen, welches Dinge aufdeckt, die sofort der Änderung bedürfen.

1. Steuervermeidung durch Gates und andere US-Nabobs zu Lasten der US-Bevölkerung
2. Unzulässige Beeinflussung von Förderungsmaßnahmen durch diese sogenannten Philanthropen (Menschenfreude) für das Gesundheitswesen
3. Dir völlig noch unbekannten Beziehungen zwischen der Pharmaindustrie und den Philanthropen-stiftungen.
4. Die unbekannte Beeinflussung z.B. der deutschen Regierung, die Pharmaindustrie und die Stiftungen für deren Zielsetzung mit Steuergeldern zu unterstützen.

Einleitung:

Öffentlich wurde immer berichtet, dass Bill Gates und seine Frau Melinda Menschenfreunde sind und der Allgemeinheit von ihrem Vermögen einen Teil gemeinnützig zurückgeben wollen, in dem sie soziale Einrichtungen fördern wollen. Teilweise wird das auch gemacht, aber sehr gezielt und zur Zeit ziemlich einseitig.
Außerdem ist ihre Stiftung Global Funds nach der Satzung keine gemeinnützige und wenn sie eine wäre, könnte sie aufgrund ihrer internationalen Aufstellung trotzdem machen was sie will.

Diese Stiftung ist an einigen international sehr erfolgreichen und einflussreichen Großkonzernen beteiligt und mit Warren Buffet, der auch nicht arm ist, verbunden.

Steuervermeidung

Die US-Steuergesetze lassen es zu, dass die wohlhabenden US-Bürger ihr Vermögen so anlegen können, dass keine Steuern in den USA anfallenden, wenn sie ihr Geld im Ausland machen.

Das ist höchst ungerecht und lässt der US-Mittelklasse keine Chancen, ein ähnliches Vermögen auch nur ansatzweise mit diesem Steuerentlastungsweg zu verdienen.
Die US-Armutsklasse, etwa 70 Mill., wird dabei völlig ausgespart und anstatt sich deren Not und ihrem Elend anzunehmen, lässt man sie einfach in einem verwendeten Zustand. Das ist aber menschenverachtend, weil die Kinder dieser Menschen ohne Chance auf ein besseres Leben sind und in dieselbe Lage hinein wachsen, und zwar ohne Bildung, ausreichende Gesundheitsversorgung, Ernährung, Ausbildung, möglicher Inzucht und Schaffung eines neuen Menschentyps. In Brasilien z.B. gibt es Menschen, die Nähe der Müllberge leben und sich von den dortigen Müllerträgen ernähren.

Natürlich kann man einwenden, dass die staatlichen Einrichtungen, besetzt durch die Politiker auch keine besonderen Vorbilder in Bezug auf die Steuergeldverwendung sind. Das ist unbestritten und bedeutet aber, dass man mit seinem Geld unmittelbar Einfluss auf diese Spezies nehmen muss, um sie daran zu hindern, ihnen anvertrautes, Steuergeld zu verschwenden und zu Lasten der US-Bevölkerung quasi zu verbrennen.

Unzulässige Beeinflussung der Gesundheitsforschungsförderung

Natürlich soll man sein Geld da einsetzen, wo man es für richtig hält. Und man soll es auch nur Leuten anvertrauen, die damit sparsam und wirkungsvoll umgehen. Es ist auch richtig, dass viele Wissenschaftler finanziell von der Industrie beeinflusst werden und ihr somit hörig sind.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man sich gleich mit der Pharmaindustrie verbrüdern muss. Ändern kann man nur dann etwas, wenn man das Gute und die Qualität zum Geschäftsmodell macht, indem man z.B. dafür Wettbewerbe ausschreibt nachgewiesene Scharlatane und ihre wirtschaftlichen Unterstützer in die Öffentlichkeit bringt.

Die unbekannten Beziehungen zwischen den Stiftungen und sonstigen finanziellen Unterstuetzern und der Pharmaindustrie

Eine alte deutsche Lebensweisheit heißt: Im Dunkeln lässt gut munkeln.
Je mehr das Beziehungsgeflecht zwischen den Interessengruppen öffentlich bekannt wird, je besser. Der Einwand auf das Recht der Privatsphäre ist dann nur noch zweitrangig, wenn es um wirtschaftliche und/oder politische Interessen geht, die sich gegen das Allgemeinwohl richtet.
Eine wehrhafte Demokratie braucht keine Schlange an ihrem Busen! Als Vorbild sollte man sich die skandinavischen Staaten nehmen.

Die unzulässige Beteiligung der deutschen Regierung an Foerderungmassnahmen bei den Stiftungen und der Pharmaindustrie.

Sollte das wahr sein, was McCoy behauptet, dann unterstützt die deutsche Regierung private Wirtschaftsinteressen, die niemals hätten unterstützt werden dürfen.
Das ist eine gezielte Steuergeldveruntreuung, weil es dafür keinen Rechtsgrund gibt. Ähnlich vergleichbar mit der Unterstützung von reichen Staaten mit “Entwicklungshilfen”.

Das Geld wäre besser für unsere “Trümmerfrauen” aufgehoben.

Schlussbemerkung:

Man kann das Gefühl nicht mehr loswerden, dass die ganze Art und Weise dieses Vorgehens auf die Ablösung der nationalen Identität hinausläuft und jetzt schon eine Art Nebenregierung gebildet hat.

Weil man aber weiß, dass bis dahin noch ein langer Weg zu beschreiten ist, versucht man Tatsachen zu schaffen, die unumkehrbar sind. Es wird alles mittelbar gefördert, was die Unterwanderung der bisher geschaffenen Demokratien angeht.

Nun sind Demokratien per se’ nicht immer ein Erfolgsmodell, weil auch dort zu viele Menschen sich nicht einbringen, um sie immer wieder zu verbessern.
Im Gegenteil, sie sind bequem geworden und überlassen es anderen für sie die Staatsgeschäfte zu führen, ohne sie ernsthaft zu überwachen.
Also muss da ein neues Werkzeug geschaffen werden, um wirkungsvoller Missbräuche zu bekämpfen. Man kann es einem normalen Bürger nicht zumuten, auf eigene Kosten nachzuforschen und für eine saubere Demokratie zu kämpfen, während diejenigen, die sie schädigen, gut bezahlt werden und wohl versorgt in den Ruhestand gehen.

Die Presse und die Medien sind auch keine Wacht mehr, weil die Verlage und Sender schrumpfen und sich deswegen mehr um Unwichtiges gekümmert wird, um überhaupt noch Auflage machen zu können.

Jeder dieser Schädiger muss wissen, dass er für seine Taten voll umfänglich verantwortlich ist und dafür auch persönlich haften muss und zwar insbesondere mit seiner Ruhestandsregelung.

US-Entwicklung und die sich daraus ergebende Folgerung

Auf dem Wege dieser Steuergesetzgebung sind der US-Volkswirtschaft Billionen über die Jahrzehnte entzogen worden, die ihr im eigenen Lande besser zugestanden wären. Der US-Mittelstand entwickelt sich immer mehr zu einem Kümmerling. Fehlt aber der Mittelstand, dann geht es auch mit der US-Wirtschaft stetig bergab. Und diejenigen, die in den USA ihr Geld gemacht haben, werden sie verlassen und den „Schrotthaufen“ dem Rest überlassen. Kapital ist immer einseitig international und braucht daher eine Gemeinnützigkeitscharta.

Das ist aber nicht im Sinne der Gründungsväter und das US-Nationalselbstverständnis. Wenn man diesen Trend sofort stoppen will, dann muss man zweigleisig fahren:

1. So schnell, wie möglich, müssen die Steuer-Gesetze geändert werden. Jeder Richter muss wissen. dass man ihn bald nicht mehr braucht, wenn er dazu nicht beiträgt, diese Zustände sofort abzuschaffen.
2. Das Recht des Anstandes ist reklamieren und die Nutznießern sind aufzufordern, sofort erhebliche Beträge wieder in den USA für soziale und wirtschaftliche Projekte anzulegen.

Wenn sie das nicht wollen, dann sollte es ihnen freistehen, sich ein anderes Land zu suchen. Sie müssten dann ihr US-Vermögen an den Staat verkaufen, wobei dieser bestimmt, zu welchem Preis gekauft wird und wann bezahlt werden soll.

Damit muss erreicht werden, dass die vom US-Volk erschaffenen Werte nicht ins Ausland mitgehen.

Gier frisst Hirn!

Hinterlasse eine Antwort