Archiv für die Kategorie ‘Kurzgeschichten’

Der US-Kongress versucht Trump in ein enges außenpolitisches Konzept zu zwängen!

Sonntag, 23. Juli 2017

Parteiübergreifend haben Republikaner und Demokraten für ein neues Sanktionsdiktat gegenüber Putin gestimmt.

Dieses sieht sehr enge Möglichkeiten für Trump vor, um sich mit Putin über eine weitergehende Zusammenarbeit zu einigen.

Betroffen ist auch das Nordstream-Gasgeschäft!

Die Zusammenarbeit zwischen Republikanern und Demokraten kommt für Trump überraschend, aber sie ist möglicherweise die Antwort darauf, dass man Trump in der Russland-Affäre kaum etwas ans Zeug flicken kann.

Begründet werden die Sanktionen mit dem russisch-ukrainischen Konflikt.

Aber das ist auch die Achillesferse des Kongresses. Denn der Konflikt wurde in erster Linie durch die USA mitbefeuert.

Trump wird beweisen können, dass es die USA zusammen mit der damaligen ukrainischen Führung waren, die die Auseinandersetzung suchten, Verträge brachen und quasi damit die US-Flotte durch Putin aus dem Schwarzen Meer beförderten.

Immer wenn der Kongress Maßnahmen einfordert, kann Trump dagegen sein Veto einlegen und es damit begründen, dass der Kongress die Sanktionen unter falschen Voraussetzungen beschlossen hat und durch sein Verhalten die nationale Sicherheit bedroht.

Dann können ja die Krongressmen ihren Wählern ja direkt gegenüber begründen, warum sie nicht ihre Töchter und Söhne an vorderster Front in eine militärische Auseinandersetzung schicken wollen.

Auffällig ist das schon, dass die Republikaner zusammen mit den Demokraten für diese Sanktionen gestimmt haben. Es würde interessant werden, welche Hintermänner dieses wieder angezettelt haben?

Eines muss aber allen klar sein, Russlanfd wird sich nicht einkesseln lassen wollen und hat die Waffen dafür auch dieses Ziel durchzusetzen!

Woher kommt und wer ist Wladimir Putin wirklich?

Samstag, 09. Mai 2015

Durch einen Bericht aus der “Zeit” bin ich darauf aufmerksam geworden, mir diese Frage selber zu stellen. In diesem Bericht ging es um Vera Putina, die behauptete, dass WP ihr Sohn sei.

Über einen Bildervergleich konnte man aber mit großer Wahrscheinlichkeit feststellen, dass ihre Annahme aufgrund der unterschiedlichen aeußeren Erscheinung zwischen einem Bild aus Kleinkindzeiten und Kind nicht richtig sein konnte.

Also was hilft, wenn man nachforscht? Eine Firma, die viel Geld einnimmt, aber ein internationales Mitglied einer Gemeinschaft ist, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Unterbindung von Abgaben an Nationalstaaten wegen Verschleuderung von Staatsgeldern zu fördern.

Wenn sich dann diese Bilder anschaut und noch dazu die Berichte aus Wikipedia ansieht, dann kommt eine ganz andere Sichtweise zu Tage.

Die Eltern Putins hatten vier bzw. fünf Kinder. Bis auf WP sind alle früh verstorben.
Wenn man sich immer wieder nach Kindern sehnt und keine mehr bekommen kann, dann hilft eigentlich nur noch ein Waisenhaus, sofern die damals herrschende Partei keinen Strich durch die Rechnung macht.

Und Waisenhäuser waren aufgrund der hohen Verluste der Zivilbevölkerung, der Kriegstoten der Roten Armee und der Säuberungen durch Stalin und der voll. Putins Vater war ein überzeugter Kommunist und seine Frau war sehr religiös. Beide hatten also ein Interesse daran, trotz ihres schweren Schicksals noch ein Kind großzuziehen.

Er für die Partei und sie aufgrund ihres Glaubens.

Wenn man sich das Gesicht und den Kopf Putins als Kleinkind und zu Jugendzeiten anschaut, dann erkennt man blonde Haare und einen typischen, russischen Gesichtsausdruck. Die Haare sind später nachgedunkelt.

Er hat das Blut der Waraeger, genannt Rus. Seine Blutlinie könnte aus den Weiten der ländlichen Bevölkerung Weißrusslands kommen. Vorstellbar wäre, dass WP ein Kind einer in Ungnade gefallenen Genossenfamilie ist und deswegen zur Adoptions freigegeben wurde.

Insofern ergibt das Ganze auch einen möglichen Sinn, wenn man sich die Beziehung zwischen zwischen G. Schroeder und WP ansieht. Auch Schroeder und seine Frau hatten im reifen Alter noch einen Kinderwunsch und konnten in Deutschland nur unter aeusserst widrigen Umständen zwei Kinder adoptieren.

Da die beiden eine innerliche Verbindung haben, hat ihm WP die Möglichkeit eröffnet, aus einem Waisenhaus in St. Petersburg zwei Kinder zu adoptieren. Die Botschaft war klar und könnte so lauten: “Mach’ es so, wie bei mir!”

Sollte es nur eine Geschichte sein, dann wäre sie trotzdem filmreif!

Die Antilope und der Gepard

Samstag, 26. Januar 2013

Genüsslich äste die Antilope in der Savanne im Norden Ugandas. Sie war glücklich! Das Gras war frisch und nahrhaft. Am Dschungelrand hatte sich ein Gepard postiert, der tagelang nichts gegessen hatte und schon seine Entkräftung selber spürte.

Er wußte, dass er nur nur einen Sprint zum Fang hatte. Schlug dieser fehl, wäre es wohl um ihn geschehen, zumal er davon ausging, dass die Hyänen ihn auch angreifen würden, falls sie spürten, dass er nur noch bedingt abwehrbereit war.

Seine Augen waren gut und er erspähte die glückliche Antilope, die äsend vor sich hindöste.

Langsam schlich er sich an. Dann hielt er inne, denn die Entfernung war ausreichend, um seine Laufgeschwindigkeit von rund 100 km/h zum Fang ausspielen zu können.

Sein Körper spannte sich wie Pfeil und Bogen und wie aus einem Katapult geschossen, startete er. Nun bemerkte die Antilope, dass sie in höchster Gefahr war und ergriff panisch die Flucht.

Sie lief um ihr Leben und er um sein Überleben. Nach wilder Jagd konnte er sich mit seinem letzten Atemzug und Prankenschlag stellen. Da lag sie nun vor ihm, den tödlichen Biss erwartend und in einem Anfall von Eingebung sagte sie zu ihm:

“Gewalt ist doch keine Lösung!”.

Ihm blieb die Spuke weg, sprach sie doch seine Sprache. Als er sich gefasst hatte, erwiderte er

“Ich bin geschaffen, um Warmblüter zu fressen und das schenkt mir mein Leben”. und “hast Du mal darüber nachgedacht, ob die Gräser es gut finden könnten, so früh in Deinen Magen zu gelangen. Die kommen ja nicht freiwillig angeflogen?”

Sie schaute ihn an und sagte:

“Das Schicksal hat es vielleicht nicht nur gut mit Dir gemeint, aber ich wüsste eine Lösung”.

Er lächelte sie an, dachte er doch das sie ihn nicht entfliehen könnte, zumal er sich erholt hatte und fragte und welche?

“Laß uns doch gemeinsam in den Zoo gehen. Ich kenne hier eine Aufnahmestelle”.

Er erwiderte unwirsch und ungläubig:

“Da sind doch Menschen! Willst du uns unötig in Gefahr bringen?”.´

Er fing lauthals an zu lachen und bemerkte nicht, dass sich ein Löwenrudel näherte und sie erspäht hatten.

Da sagte sie zu ihm ” Du schau mal dahinten!”. Er sah die Löwen und nahm reiß aus..

Auf die Entfernung konnten ihr die Löwen nicht ernsthaft gefährlich werden und es dauerte nicht lange, bis sie wieder in Ruhe äsen konnte.

Es näherte sich ihr eine nicht sichtbare Gefahr. Jäger mit Betäubungsgewehren nahmen Ziel und sie wurde getroffen, betäubt und verladen. Sie wusste nicht wie ihr geschah und landete nach langer Fahrt im Zoo!

Eines Tages führte sie ihr Pfleger an einem Spezialkäfig vorbei und da erspähte sie ihren Geparden. Er war ein bisschen fülliger geworden, doch erkannte sie ihn sofort und hielt zu einem kleinen Plausch an.

“Ich hab Dir es doch gleich gesagt, im Zoo gibt es keine Gewalt”.

Darauf er: “Da hast Du Recht, aber was soll ich hier?”

Sie: “Leben mit Soja und Tufu.”

Traurig schaute er sie an und sagte:

“Die Menschen verstehe ich nicht! Erst fangen sie uns, dann werden wir verschleppt, bekommen ein Geläuf und unser täglich Mahl und später müssen wir daran sterben, wofür wir nicht geschaffen wurden”.

Sie lächelte vor sich hin und sagte leise: “Mir haben sie aber das Leben gerettet und Dir verlängert und für Dich gibt es nichts zu verstehen!“

Darauf er: „Gewalt ist keine Lösung, sondern die Voraussetzung als Teil der Lösung. Die Frage ist nur, wie verträglich wir sie gestalten. Und ich hatte doch nur Hunger!“

Dem Pfleger wurde die Sache zu bunt und er führte sie in ihr Gehege.

Nur die Liebe zählt – aber welche? Erzählung 2.Teil

Freitag, 15. Juli 2011

Fortsetzung:

Lea nahm den Telefonhörer und wählte die Nummer ihres Frauenarztes. Eine nette, weibliche Stimme meldete sich. Sie wurde durchgestellt und machte mit ihrem Arzt einen Termin für 3 Tage später aus.

Sie hatte das Gefühl, dass ihr Arzt ganz schon bedrückt war, als er mit ihr sprach. Von diesem Termin erzählte sie Ronald nichts.

Nach 3 Tagen war es soweit! Sie wurde ins Sprechzimmer gebeten und merkte wie ihr Arzt etwas verlegen wirkte.

Der fasste sich kurz und nahm allen Mut zusammen und eröffnete das Gespräch, in dem er sich direkt an sie wandte und ihr eröffnete, dass die Blutunersuchungen ergeben hätten, dass Ronald nicht der leibliche Vater sein könnte.

Sie war darauf gefasst und erklärte, dass ihr Mann Ronald schon lange zeugungsunfähig sei und sie sich beide eines Samenspenders bedient hätten. Da lächelte ihr Arzt zufrieden und man plauderte noch ein bißchen, ehe sie seine Praxis verließ.

Nach der Geburt einer stammen, propperen Tochter verließ sie nach 4 Tagen die Klinik, um den kleinen Wurm selber zu stillen und zu versorgen. In dieser Zeit sah sie einen, lächelnden Ronald, der stolz wie Oskar wirkte, weil er Vater geworden ist. Nur bei der Geburt war er nicht in der Klinik, weil frisches Blut und die Presswehen nicht so seine Sache waren.

Eine Woche später klingelte es an der Tür ihrer Wohnung und ein Paar trat ein und wurde von Ronald herzlichst begrüßt. Sie gingen zu Lea ans Wochenbett und ihr “Liebhaber” sagte zu ihr “Mich kennts du ja. Darf ich dir meine Frau Adriane vorstellen?

Adriane lächelte und sagte, dass sie so froh sei, dass sie sich mit ihrem Mann vereinigt hatte und dass die Schwangerschaft komplikationsfrei gelaufen sei und sie ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht hatte. Sie fuhr fort und erklärte ihr mit einer Träne im Auge, dass es ihr nicht vergönnt gewesen ist, selber Mutter zu werden.

Aber nun ist auch das Finanzielle  schon mit Ronald geklärt und alles sei auf ihrem Konto überwiesen. Ronald bestätigte das, indem er eifrig nickte. Ronald zeigte ihr den Leihmuttervertrag auf dem sie auch ihre Unterschrift wiederfand. Dann nahm Adriane die Tochter und verabschiedete sich zusamen mit Leas Samenspender.

Lea fühlte sich wie im falschem Film. sie wollte schreien, aber irgend etwas schnürte ihr die Kehle zu. Ronald setzte sich zu ihr ans Bett und sagte zu ihr: “Mein Schatz, es war eine schöne Zeit mit Dir, doch nun gehen wir verschiedene Wege”.

Er legte ihr € 10.000,– auf den Tisch und meint, dass sie damit 3 Monate über die Runden kommen könnte und sich eine Arbeit suchen sollte, damit sie das alles besser verarbeiten könne.

Im Hintergrund konnte Lea die Umrisse einer weiteren Frau erkennen und sie hatte das Gefühl diese Frau zu kennen. Diese sagte nun zum Abschied, indem sie auf ihr kleines Bäuchlein klopfte und sinnig lächelte:” Ich glaube, Ronald ist doch zeugungsfähig! Sie zwinkerte Lea zu. Dann gingen sie Arm in Arm und verließen die Wohnung.

Fortsetzung könnte folgen!

Nur die Liebe gilt, aber welche? Erzählung 1. Teil

Samstag, 02. Juli 2011

Es sollte ein wunderschöner Abend werden. Lea und Ihr Mann Ronald besuchten Freunde aus alter Schulzeit. Sie waren erst kurz verheiratet und beide waren glücklich- dachten sie -. Ronald war nicht der beherrschende Frauentyp, aber sein sanftes Wesen war es, was Lea so sehr schätzte und liebte. Zu später Stunde klingelte es und ein unerwarteter Gast begrüsste den Hausherrn.

Selbstverständlich wurde er den anderen Gästen vorgestellt und als er Lea gegenübertrat, kreuzten sich die Blicke und alles, was sie für wertig gehalten hatte, wurde überpült und landete als Strandgut irgendwo. Sein Blick  und seine herausfordernde Erscheinung waren es, die eine nicht geahnte Seite bei ihr öffnete.  Von nun an kreuzten sich ihre Blicke ständig. Auch bei ihm trat eine nicht erwartete Entwicklung ein.

Natürlich wusste er, dass das weibliche Geschlecht ihn annahm, aber dass er durch ihren Blick nun wie ein Raubtier zur Brunst Gefühle für sie bekam, war auch ihm neu. Der Abend wurde spät und es wurde viel Wein getrunken. Ronald, der ohnehin nicht trinkfest war, schlief sanft ein. Jetzt trafen sich nicht nur ihre Blicke, sondern auch ihre Hände. Es war um sie geschehen, als wären sie in einen kleinen Boot mitten im tosenden Meer. Die Wohnung war groß und hatte zwei Gästezimmer.

Morgens erwachte Ronald und und bekam einen sanften Kuss zum Aufwachen von Lea. Sie lächelten sich an und fuhren nach Hause.

Sieben Tage später spürte Lea in ihrem Körper ein bisher unbekanntes Unwohlsein, welches jede Frau zu kennen glaubt, wenn sie schwanger ist, obwohl sie noch nie schwanger war. Dieses Gefühl bestätigte sich! Sie rief ihn an.

Seine Simme war leise, aber die Botschaft war deutlich! Ich kann dir nicht helfen. Ich möchte nicht heiraten. Ich will frei bleiben. Sag doch Ronald, dass er Vater wird. Sie war wie vom Blitz getroffen und niedergeschlagen, Was sollte sie bloss machen. Abtreiben. Kein Thema für sie. Sie wählte das kleinere Übel.

Zwei Wochen später deckte sie den Tisch besonders auf und als Ronald nach Hause kam, sagte sie ihm bei einem traumhaft hergerichteten Kerzenlichtmahl, dass er Vater werden würde. Seine Augen leuchteten und ihm war es gleichgültig, ob es ein Sohn oder eine Tochter werden würde.

Sie ging regelmäßig zur Untersuchung als sie eines Tages einen Brief von ihrem Frauenarzt bekam, in dem er sie bat, einen Termin außer der Reihe zu machen. Irgend etwas beunruhigte sie und war diese dunkle Gefühl der unbestimmten Angst………..

Hinweis: Diese Kurzgeschichte ist frei erfunden. Bezüge zu Lebenden sind rein zufällig und nicht beabsichtigt!

Der Unbeugbare und die “Unbezwingbaren”!

Samstag, 02. Juli 2011

Joel bezog am späten Nachmittag seine Suite in “seinem” mediteranen Hotel in einer großen Hafenstadt nach einem oppulenten Mahl mit seiner Base Audrey. Er war froh gelaunt und munter drauf. Seine natürlichen im Hirn gut ausgestatteten Lustrezeptoren hatte er schon durch seine Vorfreude eingeschaltet, bevor er in seinen Badetempel ging.

Er wusste, dass sein Freund Alain, der Hoteldirektor, ihm  eine besondere Freude machen würde, wie immer, wenn er in diesem Hotel abstieg. Ausgiebig duschte er und dann hörte ein kleines, leichtes Klicken. Leicht versonnen lächelte er vor sich hin. Dann stieg er aus dem Bad, trocknete sich ab und parfümierte sich.

Ein leicht herber, aber auch anziehender Duft eroberte seinen Körper. Er war Mann, bei dem viele reife Frauen schon beim Hinsehen schwach wurden und für die jüngeren war er immer ein Abendteuer wert.

Er öffnete die Tür des Bades und erblickte sie.

Eine Frau mit einem schönen, ebenen, harmonischen Gesicht und einem fordernden, laziven Blick lächelte ihn an. Sie hatte einen weißen, seidenen Bademantel umgelegt, der nur minimal ihre weiblichen Reize bedeckte, ihre wallenden, aufreizenden Brüste und ihre Taille.

Sie lag auf einem Sofa, Lust ausstrahlend. Ihre Ebenholz scheinende Haut glänzte.

Als er sie in voller Pracht erblickte, war es um ihn geschehen und in seinem Gehirn wurde ein Orkan ausgelöst. Sofort wurde der Generalquartiersmeister aller Glückshormone in seinem Hirn geweckt und er hatte Schwierigkeiten, sie einheitlich zu steuern.

Die durch die “Lustrezeptoren” unterstüzten Hormonbatterien schossen aus jeder Lage.

Sie lächelte und auch an ihr gingen diese Gefühlausbrüche nicht spurlos vorrüber.  Sie weitete ihren Schoß und öffnete für einen Augenblick ihre rosa scheinende Welt ihrer tropisch erscheinenden Feuchtgebiete, die ansonsten von einer teilbaren, kleinen, elipsenförmigen Kuppel umschlossen waren.

Sie stürzten aufeinander zu.

Bei ihm kam alles zur vollen Blüte und sie verstanden sich blind auf französisch, obwohl sie aus verschiedenen Erdteilen stammten.

Voller Wildheit umarmten sie sich, als sie plötzlich an zu schreien fing,  ihn wüst beschimpfte und um sich schlug. Dann wurde  die Verbindungstür geöffnet und ein Mann um die 40  betrat den Raum und sprach im Befehlston auf englisch zu ihr:

“Giselle, Du kannst aufhören, wir haben alles im Kasten. Du warst gut, mach´so weiter”.

Eine weitere Frau betrat den Raum und kratzte Giselle, um ihr sichtbare, aber ungefährliche Schrammen zuzufügen. Dann lief Giselle völlig entblöst aus der Suite und schrie weiter.

Er war schockiert, regungslos, panisch, gelähmt. In welchem Film war er?

Als er seine ersten Gedanken ordnen konnte, fing er an, sich hastig anzuziehen und verlies in aller Eile seine Suite und sein Hotel, um mit dem Taxi so schnell wie möglich, zum Bahnhof zu fahren.

Im Hotel wurden die Kameras abgebaut und in den Botschaften zweier  bedeutender Länder in Europa brach in abhörsicheren Raumen ein lautes Gelächter aus. Eine etwas reifere Frau aus einer großen, erlesenen, europäischen Stadt schaute zu und schmunzelte innig vor sich  hin, wusste sie doch, dass für sie ein neuer Lebensabschnitt beginnen würde. Die Falle war zugeschnappt. Auch die härtesten Nüsse werden einmal geknackt.

Der Unbeugbare war wieder zu Hause!

Hiinweis: Diese Kurzgeschichte ist frei erfunden. Bezüge zu Lebenden sind rein zufällig und nicht beabsichtigt!