Die Grenfell-Hochaus-Brand-Katastrophe /II.Teil

Es kommt noch alles viel schlimmer als man hätte denken können. Wie man erfahren kann, wurde bei der Renovierung des Hauses ein Dämmstoff verwandt, der in den USA nicht zugelassen worden sein soll.

Wenn in den USA etwas nicht zugelassen ist, dann mit Sicherheit nicht deswegen, dass man den heimischen Markt schützen will, sondern die Menschen, die durch für sie unbekannte Gefahren geschädigt werden können.

Wenn hier auf europäischer Ebene so verfahren worden ist, wie beim PIP-Skandal (Mit Industriesilikon gefüllte Brustimplantate,) dann ist nicht nur die britische Justiz gefragt, sondern die Europäische Kommission, die dafür sorgen muss, dass sofort ein Verarbeitungsstopp europaweit verfügt wird und den Herstellern und Händlern auferlegt wird, sofort die Gebäudebeeigentümer über die Gefährlichkeit dieser Dämmstoffen zu informieren.

Denn so ein Brand kann jederzeit wieder in der EU ausbrechen. Dieses Material ist möglicherweise eine tickenden Zeitbombe.

Müssen die Feuerversicherer dafür bezahlen? Es kommt auf die Versicherungsbedingungen an.

Aber hier liegt ein Staatsversagen der britischen Regierung vor und deswegen sollte die englische Regierung und Theresa May gleich in die Schadensregulierung einsteigen.

Denn wenn ich in einer Tankstelle zusätzlich einen pyrotechnischen Betrieb betreibe, der auch noch von der Regierung erlaubt ist, dann ist bzw. sind der oder die Feuerversicherer nicht mehr an den Vertrag gebunden, weil das Schadensfeuer durch ein Staatsvergehen, hier Organisationsverschuldensschaden, verursacht worden ist, sofern es stimmt, dass das Dämmungsmaterial aus feuergefährlichem Material gefertigt wurde.

Es bleibt abzuwarten, wer, wo, wie viele Leichen im Keller verborgen hat!

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