Archiv für Juli 2013

Hinweis in eigener Sache – 30.7.2013

Dienstag, 30. Juli 2013

Ab heute habe ich meine Ferien eingeläutet. Wir hören uns wieder am 25.8.2013.
Bleibt gesund! In Syrien wird hoffentlich am Ende des Monats Frieden eingekehren!

Ashton bei Mursi – für einen Islamisten eine Höchststrafe

Dienstag, 30. Juli 2013

Die neuen Machthaber in Ägypten haben sich etwas besonders Schlaues ausdgedacht.
Noch vor einem Monaten versagten sie der Abgesandten der EU die Besuchserlaubnis.

Diesmal aber wurde es ihr erlaubt. Und so durfte sie 2 Std. abends mit Mursi sprechen.
Beide verstanden sich gut, weil Mursi des englischen durch sein Studium in den USA mächtig war. Im Islam scheint der Stellenwert einer Frau nicht bersonders hoch eingesschätzt zu werden und insofern ist dieses eine Machtdemonstration des Militärs, ihm zu zeigen, was Frauen alles sagen dürfen.

Aber sie äußerte sich nicht wirklich islamkritisch, sondern sie hob hervor, dass die EU darauf besteht, die jetztige Lage gütlich unter Einbeziehung der Moslembrüder zu regeln.

Das ist natürlich Oberwasser für sie. Als die Moslembrüder über ihre Regierung die freigesinnten Menschen mit Gewalt drangsalierten, war sie nicht so gesprächig und reiste auch nicht zu Mursi als er noch Präsident war.

Klar ist aber auch, dass die Würfel gefallen sind und die Armee und ihre Volkanhängerschaft das “Geträllere” von Ashton nicht weiter ernstnehmen.

Wenn die EU nicht will, dass sie bald vom Tellerrand entfernt wird, dann sollte sie einmal erst ihre “demokratischen Überzeugungen” in Rhodesien, bei Simbabwes Mugabe durchsetzen.

Die EU hat in Ägypten keine Ratschläge zu geben, insbesondere dann, wenn sie mit vielerlei Mass misst. Das verletzt die eigene Glaubwürdig- únd Ernsthaftigkeit.

Mursi wurde als frei gewählter Präsident durch das Volk und dem MIlitär gestürzt. Selbst seine eigenen Minister ließen ihn allein. Es liegen Anhaltspunkte vor, dass er in Verbrechen verwickelt zu sein scheint. Auch ein Präsidfent steht unter dem Gesetz und muss sich verantworten, ob er will oder nicht!

Anklage gegen Uli Hoeness

Dienstag, 30. Juli 2013

Der wegen Steuerhinterziehung beschuldigte FC Bayernpräsident U. Hoeness ist jetzt durch die Staatsanwaltschaft München angeklagt worden.

Nun entscheidet das Gericht über die Annahme der Anklage. Man kann davon ausgehen, dass das Gericht ein Gespräch zwischen Ankläger und Verteidigung führen wird, um abzuklopfen, inweiweit eine öffentliche Verhandlung notwendig ist und die Sache per Strafbefehl beigelegt werden kann.

Dazu bedarf es näherer Angaben. Entscheidend wird sein, ob die Steuerschuld über
€ 1 Mio. liegt. Wäre das der Fall, dann müsste nach den BGH-Vorgaben eine Gefängnisstrafe ausgeprochen werden.

Da aber alle noch nichts Genaues wissen, muss abgewartet und dann mit der Bewertung
begonnen werden.

Heute vor 47 Jahren fiel das Wembley-Tor!

Dienstag, 30. Juli 2013

Quelle Wikipedia

“Als Wembley-Tor wird im deutschen Fußball ein Lattentreffer bezeichnet, bei dem der Ball von der Unterkante der Torlatte nach unten springt und dabei die Torlinie möglicherweise nicht vollständig überschreitet und anschließend wieder ins Spielfeld springt. Nach derartigen Spielszenen ist es oft umstritten, ob der Ball im Tor war oder nicht.

Im Speziellen ist damit das derartige Tor der englischen Fußballnationalmannschaft in der Verlängerung des Finales der Weltmeisterschaft 1966 gegen Deutschland im Wembley-Stadion gemeint.”

Anmerkung: Natürlich war das kein echtes Tor, aber eine schiedsrichterliche Tatsachenentscheidung. Dadurch ging die englische Mannschaft in der Verlängerung im Endspiel von London zur Fußball-Weltmeisterschaft mit 3:2 in Führung und siegte 4:2 und wurde dadurch Weltmeister!

Zu diesem Zeitpunkt bitter für Deutschland. Aber noch bitterer für England, denn die Mannschaft Albions spielte nie wieder eine entscheidende Rolle bei derartigen Turnieren. Und immer, wenn es gegen Deutschland um die wichtigen Titel ging, setzte es Hiebe und die Niederlage. England hat sich an diesem Tor und dem Titel verschluckt!

Deutsche Bank fast ohne Gewinn?!

Dienstag, 30. Juli 2013

Selbstverständlich hat die DeuBa im operativen Bereich gute Gewinne gemacht. Aber diese muß sie meistens zur Risikovorsorge aufwenden. Und da stellt sich doch die Frage, was der ehemalige Chef Ackermann dabei zu verantworten hat?

Allein der Schadensersatz für die Kirch-Erben kostet sehr viel Geld. Der ist aber nicht die einzige Baustelle. Auch die Slumlord-Nummer steht noch in den Büchern, obwohl angeblich die DeuBa keine Schuld an diesem Desaster trifft. Fast € 3 Mrd. sind nunmehr für Rückstellungen zur Verfügung gestellt worden.

Wenn man einmal die Gesamtsumme der zu zahlenden Strafen aus Verfehlungen
zusammenzieht, deren Rückstellungen schon aufgelöst wurden und noch die schwebenden Fälle hinzuzählt, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob die Geschäftsführung das System nicht im Griff hatte.

Wenn dann noch die Prämien für die D&O-Versicherung miteinbezieht, dann kommt höchstwahrscheinlich eine ganz erklägliche Summe zusammen. Davon abzuziehen wären die Versicherungsleistungen, die zwar den Verlust entlasten, aber im Saldo hinzuzuzählen wären, weil die Leistungen immer auch darüber Auskunft geben, was falsch gelaufen ist.

Der DeuBa wäre zu Wünschen, dass sie auf Dauer inm ein ruhigeres Fahrwasser kommt und deswegen, sollten sich die Bankernlenker einmal ein Beispiel an Wells Fargo nehmen.

Der arabische Frühling führt ein Eigenleben!

Montag, 29. Juli 2013

In Tunesien wird der linke Politiker Brahmi einfach ermordet, weil er eine Gefahr für die gewählten Regeierungsmitglieder sein könnte. Aber das Gegenteil ist der Fall. Sein Tod, fordert seine Unterstützer heraus und es ist eine Frage der Zeit, wann die Regeierung samt ihren Unterstützern vom Acker gefegt werden, weil diese Morde nicht vom Volk gestützt werden.

In Syrien haben die Truppen Assads die Rebellen in Homs in die Ecke getrieben und die Schlinge um ihren Hals wird enger und enger. Was wurde ihnen nicht alles an Unterstützung versprochen. Aber versprechen kann man sich einmal!

In Ägypten haben das Militär und die Polizei die Macht faktisch übernommen. Stabschef Sisi hat in der Bevölkerung einen starken Rückhalt und die Moslembrüder, die die Gelegenheit hatten, an der Regierung teilzunehmen, haben sich für den totalen Widerstand entschiedne und machen damit ungewollt die wirtschaftliche Lage in Ägypten noch schwieriger, so dass die Bevölkerung zu dem Ergebnis kommen muss, dass nur ohne sie, eine wirtschaftliche Gesundung zu erwarten ist. Es wird nicht lange dauern, dann sind die „Langen Messer” ausgepackt und eine Bürgerkriegs ähnliche Entwicklung steht bevor.

Im Irak gehen die Suniten gegen die Schiiten mit Terrorgewalt vor und diese erwidern sie. Ein Bombenterror nach dem anderen jagt der Zivilbevölkerung neue Angst ein.

In Libyen kommt es immer mehr zu Auseinandersetzung zwischen den inzwischen ehemals verbündeten Parteien und der große Blutzoll ist das Ergebnis dieser Auseinandersetzung.

Anstatt vereint nach Möglichkeiten des Zusammenlebens zu suchen, wird hier eine offene Rechnung nach der anderen beglichen. Die Leidtragenden sind die Opfer auf allen Seiten. Dabei wäre es ziemlich einfach die widerstreitenden Parteien an einem Tisch zu kriegen.

Aber solange die streitenden Parteien denken, sie könnte die Auseinandersetzung für sich entscheiden, solange wird die Zivilbevölkerung leiden müssen.

Wenn die betreffenden Mächte eine Friedenskonferenz anberaumen würden und solange ihre Schützlinge mit Waffen nicht mehr unterstützen würden, dann käme ein Schuh daraus. Im Grunde geht es nur um den Erhalt der eigenen Pfründe!.

Diese Konferenz könnte in Teheran stattfinden!

Fußball: USA : Panama 1:0

Montag, 29. Juli 2013

An diesem Wochenende fand das Spiel beider Mannschaften vor rund 57.000 Zuschauener in Chikagp statt. Die USA gewannen knapp mit 1:0 und damit den Gold-Cup, der sie dazu berechtigt, an der der Ausscheidung zum Confed-Cup in 2014 mitzuspielen.

Die panamaische Mannschaft hielt gut mit, aber man sah deutlich, dass einige US-Spieler eine europäische Ausbildung hatten und sich dadurch ein Übergewicht verschafften.

Trotzdem kann diese panamaische Mannschaft mit erhobenen Haupt vom Platz gehen und
der Verband Panamas tut gut daran, einige Spieler zu starken europäischen Mannschaften zu schicken.

Deutsche Frauenelf nimmt dankend die Geschenke der Norwegerinnnen an

Montag, 29. Juli 2013

2 mal wehrte die deutsche Torfrau einen Elfer für die Norwegerinnen erfolgreich ab und schoss den dritten 1:0 Sieg heraus. Das reichte und sie wurde, obwohl immer leicht unterlegen damit Frauen-Europameister in Stockholm.

Beeindruckend war die Spielführung beider Mannschaften. Es wurde sich nichts geschenkt und der Ball ging rauf und runter. Die Deutschen, bekannt für ihre guten Torleute, zeigten den Skandinavierinnen und Italienerinnen immer wieder auf, wo die Endstation ist. Und die war, wenn der Ball in ihren Armen festgehalten wurde.

Der Frauenfußball hat sich zu einem echten mitreißenden, spielerischen Kampfsport entwickelt. Technisch und konditionell immer auf der Höhe. Und die Fouls, vom feinsten.
Man kann gar nicht glauben, wozu Frauen fähig sind. Aber auch die Nehmerqualitäten sind nicht ohne, diese Meisterschaft hat alles geboten, was man erwarten konnte.

Borussia Dortmund zeigt der Bayernelf auf, was noch zu tun ist!

Montag, 29. Juli 2013

Die Bayernelf trat fast in stärkster Aufstellung an. Nur Neuer und Ribéry fehlten.
Um es gleich auf den Punkt zu bringen. Müller ist außer Form. Mandjukic spielt da, wo er sich nicht in Bestform zeigen kann.

Und Alaba ist ohne Ribéry “Hans im Durchschnitt”. Aus “Tika, Taka” wurde “Klicka, Klacka”. Und der hocheingeschätzte. Trainer glänzte mit einer wunderbaren Mode.

Das Torhüter Starke und van Buyten quasi zwei Eigentore zum Spielstand beitrugen, passte ins Bild der Bayernelf. Auffällig auch die hohe Fehlpassqoute und die mangelnde
Balleroberung. Wenn Guardiola so weitermacht, wie bei diesem Spiel festzustellen war, dann bereitet er die Bayernelf für die Bayernliga vor.

Erst sagte er, er wolle die Elf nicht großartig verändern und nun hat er eine verunsicherte Mannschaft auf den Weg gebracht. Gegen die unterklassigen Mannschaften von Barcelona konnte man schon absehen, dass ein stetiger Niedergang
der Bayernelf nicht unmoeglich erscheint. Sein für € 25 Mio. von ihm unterstützter Kauf von Thiago wirkte eher als sein Abschiedsgeschenk für Barcelona.

Thiago zeigte in diesem Spiel keine besondere Leistung, sondern eher eine Leistung, die in der zweiten Liga als durchschnittlich bewertet werden kann. Nur Robben focht seine Privatfehde mit der Borussia aus und brachte es auf zwei Tore.

Am Ende schlich die Bayernelf mit 2:4, also vier Gegentore, vom Platz.

Zum Glück fand dieses Spiel in der Vorbereitungsphase statt und auch der Trainer bekommt ziemlich schnell aus der Saebener Strasse erzählt, dass es so nicht lange weitergeht.

Die Bayernelf ist mu einen wichtigen Bonus gebracht worden!

Die Augen

Montag, 29. Juli 2013

Wer noch nie “blaue Augen” gefangen hat, bleibt blauäugig