Archiv für März 2012

Vorschau: 1. FC Nürnberg gegen FC Bayern

Samstag, 31. März 2012

Wenn die Nürnberger noch den Hauch einer Möglichkeit wahrnehmen wollen, um in der nächsten Spielzeit international auftreten zu können, dann müssen sie heute die Bayernelf bezwingen.

Mit dem 4:4 zu Hause von gestern hat Spitzenreiter Dortmund die Bayernelf noch hungriger auf Erfolg gemacht. Und die Bayernelf wird sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen wollen, den Spitzenreiter Dortmund doch noch um das Rennen um die Meisterschaft abfangen zu können.

Denn der direkte Vergleich zwischen beiden Mannschaften steht noch bevor und dann könnten die Bayernspieler bis auf einen Zähler den Dortmundern auf den Pelz rücken.

Aber diese Überlegungen sind alles trallala.

Nürnberg ist und war immer ein verlässlichlicher und treuer Verlierergegner. Und das wird sich am heutigen Tage nicht ändern.

Mein Tipp 3:0 für die Bayernelf

Hinweis: Dieses ist nur ein Tipp und wer darauf setzt, kann seinen Einsatz ganz oder teilweise verlieren.

Tötete eine US- Drohne 5 Menschen im Süd-Jemen?

Samstag, 31. März 2012

Über die Nachrichten ging die Meldung, wonach eine Drohne gestern im Süd-Jemen 5 Menschen getötet haben soll. Diese Drohne wird dem US-Militär zugeordnet.

Das klingt sehr wahrscheinlich, weil die USA zur Zeit ein Alleinstellungsmerkmal auf den Kriegseinsatz von Drohnen haben.

Drehen wir einmal die Zeit zurück und erinnern uns an die drei Flugzeuge vom 11.9. Mit ein bisschen Vorstellungskraft kann man diese als Dino-Drohnen betrachten.

11 Jahre sind seitdem vergangen. Jedes Jahr fand eine pompöse Trauerfeier statt.

Dieses Jahr sollte man den Ball flach halten, weil die eigene Regierung selber nichts aus dem 9.11 gelernt hat. Auf der anderen Seite regt sich auch keiner mehr darüber auf, was in Guantanamo passiert.

Obama ist als “Rechtsschaffender” angetreten. Er wird mit Sicherheit auch noch einen Grund dafür finden, warum es völlig vom Gesetz gedeckt ist, Menschen mit nicht weisser Hautfarbe grundlos in den USA umzulegen.

Auch, wenn dieser Mensch sein Sohn hätte sein können.

Vorsorge-Sicherheit für das Haustier

Freitag, 30. März 2012

Im Alter stellt man sich häufiger die Frage! Was man machen muss, um Vorsorge für das Haustier zu treffen, damit dieses ein sorgenfreies Leben für danach führen kann.

Dafür brauchen Sie in erster Linie Geld. Denn wen interessiert z.B. das Leben eines kranken Hundes, wenn man nicht mehr selber für ihn sorgen kann?

Zur Vorsorge für diesen Fall muss man folgende Überlegungen anstellen:

Alter und Lebenserwartung, laufende monatliche Unterhaltskosten für Essen und Trinken, für Tierarzt und Untersuchungen, Versicherungen für Haftpflicht und Krankenkosten, für tägliche, sonstige Haltung und das Hüten durch fremde Personen.

Normalverdiener können diese nicht unbeträchtlichen Kosten nicht leisten. Also müssen andere Lösungen her. Aber welche?

Frage der Woche: Welche Lösung schlagen Sie vor bzw. wie haben Sie es geregelt damit ihr Haustier in Ehren weiterleben kann?

Die €-Brandmauer ist morsch!

Freitag, 30. März 2012

Wenn man sich die einzelnen Beteiligung der €-Mitgliedsländer ansieht, dann stellt man fest, dass einige Länder mit einer Summe haften, obwohl sie inoffiziell pleite sind.

Und der einfache Buchhalter fragt sich, was eine Bürgschaft wert ist, deren Bürge leere Taschen hat. Uns wird etwas vorgegaukelt, was nach Sicherheit aussieht und doch nur eine Wortblase ist.

Um den Schein zu wahren, müssten unsere Finanzakrobaten bereit sein, diesen Ländern im Falle des Bürgschaftseintritts, das Geld für die Bürgschaftslast zu leihen, damit diese dann bezahlen können.

Mal sehen, ob sich das Bundesverfassungsgericht mit dieser Luftnummer veralbern lässt .

Die Schlecker-Pleite: Frauen haben keinen Stellenwert in der Wirtschaft

Freitag, 30. März 2012

Der bayrische Wirtschaftsminister Zeil von der FDP stellte folgende Frage als es in Bayern um die Beteiligung an einer Transfergesellschaft zur Weiterbeschäftigung der überwiegend weiblichen Schlecker-Mitarbeiterinnen ging:

Wie soll ich denn den anderen Mitarbeitern von Firmen erklären, warum wir den Schlecker-Mitarbeitern, überwiegend Frauen, über eine Transfer-Gesellschaft helfen, während Mitarbeitern anderer Firmen, die in die Insolvenz gehen, nicht geholfen wird?

Dahinter steckt natürlich der Gedanke gleiches Recht für Alle. Und das hört sich einleuchtend und besonders gut im Sinne der Gerechtigkeit an.

Gerade ein FDP-Minister muss so etwas von sich geben. War doch die FDP dafür verantwortlich, dass die Gastronomie-Wirtschaft, zu Beginn ihrer Regierungsmitarbeit einen vergünstigten Umsatzsteuersatz eingeräumt bekam.

Denken wir an die vielen Subventionen, die für Interessengruppen z.B. in der Landwirtschaft, der Kunst usw. ausgegeben werden und denken wir an die Banken, deren Mitarbeiter mit vollen Bezügen durch staatliche Maßnahmen herrlich weiterarbeiten können, obwohl ihre Institute schon lange pleite waren.

Die “Schlecker-Mäuse” haben aber das Pech, dass sie keinen Fürsprecher haben, weil sie als Masse keine ausreichende Beschwerdemacht haben. Sie fügen sich ihrem Schicksal und gut ist es.

Das Bundesland Baden-Württemberg kennt nur dann eine Arbeitnehmer-Solidarität, wenn es sich um Mitarbeiter der Metall verarbeitenden Industrie handelt.
Die Regierung dieses Landes, von den Schlaumeiern der Grünen geführt und von Berufssolidaristen der SPD unterstützt, war nicht in der Lage, eine Bundessolidarität von den anderen Bundesländern einzufordern.

Sie war noch nicht einmal in der Lage für ihr eigenes Bundesland eine Transfer-gesellschaft zu gründen.

Die “Gleichsten unter den Gleichen” haben sich durchgesetzt, weil ihnen das Schicksal der Frauen gleich ist.

Wenn man eine Gleichbehandlung der Arbeitnehmer im Insolvenzfall eintreten will, dann muss sie für alle gelten lassen und nicht nach Beliebigkeit Frauen benachteiligen, nur weil sie sich am schlechtesten wehren können.

Das Argument des FDP-Ministers ist unredlich, weil überall die Ausnahme die Regel ist und er weiß das. Und die CDU/CSU hat sich dankend diesem Argument gefügt.

Anlageberatung durch Tochterfirmen von Banken

Donnerstag, 29. März 2012

Nicht selten kommt es vor, dass Bankkunden sich an ihre Filialien wenden, um sich beraten zu lassen. Diese Beratung kostet für die Bank Geld und es entsteht auch das Risiko wegen Falschberatung in den Regress genommen zu werden.

Vor nicht allzu langer Zeit ließen sich die Banken für ihre Beratungsleistung direkt von ihren Vertriebspartnern bezahlen, ohne das der Kunde davon wusste. Kickback nannte sich das.

Seit der Lehmann-Pleite laufen die Uhren für die Banken anders. Sie hatten und haben Anlagen verkauft, von denen sie häufig keine Ahnung hatten und haben für die Vermittlung saftige Provisionen kassiert, ohne einen Blick auf die Qualität des Produktes zu werfen.

Meistens sind die Anlagen für die Käufer wertlos geworden bzw. hatten einen hohen Wertverfall. Darüber waren die Kunden selbstverständlich sauer, weil die Banken bis vor 3 bis 4 Jahren noch einen hohen Vertrauensvorschuss bei ihren Kunden hatten, obwohl dieser schon lange nicht mehr gerechtfertigt war.

Die Streitigkleiten kamen vor Gericht und die Banken wurden häufig zum Schadensersatz verurteilt.

Um weiter prächtig verdienen zu können, sind einige Banken auf den Einfall gekommen, dass Beratungsgeschäft auf Vertriebsgesellschaften zu verlagern, die die „Beratung“ in den Vordergrund stellen.

Möglichst mit Minderheitsbeteiligungen. Das schien den Vorteil zu haben, dass die Banken auf dem Umgehungsweg trotzdem verdienen und die Haftung aus der Fehlberatung verschieben konnten.

Einige Gerichte sind aber jetzt soweit, folgende Begründung für die Banken bereitzuhalten, zumindest, was die Informationspflicht gegenüber den Kunden angeht: Danach richten sich die Grenzen z.B. der Infoplicht nach der Erforderlich- und Zumutbarkeit der Informationsgewährung. Entscheidend sei die Verkehrssitte, der Grundsatz Treu und Glaube und die Umstände des Einzelfalles.

Wenn man diese Begründungskette weiterentwickelt, dann ist die Bank auch dann noch verantwortlich, wenn sie bei der Vermittlung von Kapitalanlagen dazu beträgt, dass ein von ihr empfohlenes “Beratungsunternehmen”, an dem sie beteiligt ist oder einen anderen geldwerten Vorteil hat, den Abschluss macht.

Abzugrenzen davon wäre lediglich ihre Tätigkeit als unbezahlter Tippgeber.

Der Grundsatz ist ziemlich einfach: “Wer verdienen will, muss haften, gleichgültig welcher Umgehungstechniken er sich bedient”.

FC Bayern auf der Siegerstrasse

Donnerstag, 29. März 2012

Olympique Marseille war der erwartete harte Gegner. Die Bayernelf stürmte erfolglos in den ersten 25 Minuten. Danach kam Marseille auf, ohne die Bayernabwehr zu stark in Verlegenheit zu bringen. Als alles sich auf die Halbzeit einstellte, gelang Gomez ein Tor unter seliger Mithilfe des Marseiller Torwarts.

In der zweiten Halbzeit machte Marseille ein wenig auf, doch man hatte nie so richtig den Eindruck als würde diese Mannschaft ein Tor schießen können. Stattdessen gelang es Müller und Robben die Abwehr von Marseille durch einen einfachen Doppelpass zu foppen und Robben vollendete diese Kombination mit einem Tor.

2:0 für die Bayernelf. Danach war das Spiel gelaufen und Marseille ergab sich seinem Schicksal. Ribery war ein Vollausfall. Alles was er machte, machte er vergebens. Und die Zuschauer halfen eifrig mit, in dem sie ihn ständig bei seinen Aktionen auspfiffen.

Obwohl Marseille durch eine harte Spielweise versuchte hatte, der Bayernelf den Schneid abzukaufen, blieben die Bayernspieler ruhig und schlugen zurück.

Einzig die hohe Gelbkartenausbeute muss man bemängeln. Aber die Marseiller wurden auch reichlich mit gelben Karten bedacht. Es war ein reines Kampfspiel und die Bayernelf ließ sich nicht des Gegners Gangart aufzwingen.

Beim Rückspiel in München wird auch nichts anbrennen, so dass man sich auf das Halbfinale gegen Real Madrid freuen kann

Vorschau: Olympique Marseille gegen FC Bayern München

Mittwoch, 28. März 2012

Keine Frage: Die Bayernelf kommt weiter! Doch es liegt ein hartes Stück Arbeit vor ihr. Heute wird der erste Teil des Hauptessens gereicht. Marseille ist gewungen, vorzulegen. Daher wird die Bayernelf die Verteidigung stärken und durch ihre schnellen Stürmer jede Möglichkeit nutzen, eine entblösste Abwehr auszuhebeln.

Mein Tipp: 1:1 unentschieden

Hinweis: Dieses ist nur ein Tipp und wer darauf setzt kann seinen Einsatz ganz oder teilweise verlieren.

Apoel Nikosia gegen Real Madrid

Dienstag, 27. März 2012

Die zyprische Mannschaft wird alles versuchen, im Hinspiel alles klarzumachen. Real ist vorgewarnt, ob der Sielergebnisse von Apoel. Bei Apoel ist die Mannschaft der Star.

Mein Tipp: 2:1 für Apoel

Hinweis: Dieses ist nur ein Tipp und wer darauf setzt, kann seinen Einsatz ganz oder teileweise verlieren.

Bundespräsident Gauck sollte mal Geschichtsunterricht nehmen, bevor er Polen als Land der Freiheit verherrlicht.

Dienstag, 27. März 2012

Sein erster Staatsbesuch führte nach Polen. Es war ihm, wie er sagte, eine Herzensangelegenheit und keine Berechnung. Dabei liess er verlauten, dass er Polen als Land der Freiheit ansieht. Er liess sich aber nicht darüber aus, welches Polen er meinte.
Nach dem für das Deutsche Kaiserreich verloren gegangenen 1. Weltkrieg entstand an den deutschen Ostgrenzen die Lage, dass die Polen deutsche Gebiete sich völkerrechtswidrig aneigneten.

Aber damit nicht genug! An den polnischen Ostgrenzen fanden von der Öffentlichkeit unbemerkt Gebietserweiterungen statt, die zu Lasten der Litauer, Ukrainer und Tschechen ging. Für die damaligen polnischen Machthaber stand die Bildung eines Großpolens als Hauptziel ihrer Überlegungen im Vordergrund.

Aufgrund der Schwäche der Polen anliegenden Staaten konnte dieses Ziel, wenn auch nur teilweise, in der Hauptsache erreicht werden.

Damals hatten die polnischen Machthaber keine Lehre aus eigener Entstaatlichung Polens gelernt. Stattdessen machten sie sich nichts daraus, nationale Minderheiten zu unterdrücken und zu drangsalieren.

Diese Gemengelage war auch ein Grund dafür, dass das Verhältnis zwischen Polen und seinen Anrainern zerrüttet war und den Anlass dafür lieferte, dass es im September 1939 von dem Dritten Reich angegriffen wurde.

Die polnische Gewerkschaftsentwicklung war letztlich die Fortsetzung des Aufstandes in Ostberlin durch deutsche Bauarbeiter und der ungarische Befreiungskampf im Jahre 1956 unter Imre Nagy.

Wenn man also von Ländern der Freiheit spricht, dann kann man getrost mit Deutschland und Ungarn anfangen und mit der Tschechoslowakei fortsetzen. Diese Länder haben einen weit höheren Blutzoll für die Freiheit bezahlt als Polen.