Archiv für Februar 2012

Unterschätzt

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wer seinen Gegner unterschätzt, schätzt sich in erster Linie selber falsch ein.

FC Bayern und die Macht des Schicksals

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ja, sie waren kurz davor, auf die alte Erfolgsspur zu springen. Ribery hatte in kürzester Zeit zwei sehr gute Tormöglichkeiten, die er nicht in Torerfolge umsetzen konnte vollenden.

Die Macht des Schicksals in Gestalt eines sehr guten Torwarts verhinderte die frühe Führung.

Dann nahm das Spiel so richtig Fahrt auf. Die Basler spielten mit schnellen Gegenstößen die Bayernabwehr in höchste Nöte und wenn Torwart Neuer und das Glück nicht auf Seiten der Bayernelf gewesen wäre, hätte es zur Halbzeit 3:2 für Basel gestanden.

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel und den Bayernelf beherrschte ihren Gegner. Aber leider nur bis zur 86. Minute. Plötzlich entstand im Strafraum eine Überzahlsituation auf der Rafinha-Seite und schon klingelte es im Bayerntor. Auch Torwart Neuer sah dabei alt aus, denn er wurde durch einen Beinschuss überlistet.

Kurz zu Robben: Planlos, saft- und kraftlos, wirkungslos und hoffungslos.

Kurz zu Ribery: Ein Sieger mit Pech an den Füssen.

Kurz zu Gomez: Fußballspielen und Tore, Fehlanzeige

Ergebnis: Der gesamte Sturm der Bayernelf ein Ausfall.

Wer fehlt: Schweinssteiger und van Buyten. Warum van Buyten? Weil er torgefährlich ist, was man von den anderen Abwehrspielern zurzeit nicht sagen kann.

Zum Glück kommt am Sonnabend Schalke, die Mannschaft fürs Bayernherz!

PS. Was das Toreschießen angeht, so könnte man langsam aber sicher auch mal Petersen die Gelegenheit geben, sich darin zu versuchen. Schlechter wird´s nimmer!

Versicherungsbeiträge müssen dem Wirtschaftlichkeitsgebot bei Mietverhältnissen entsprechen

Mittwoch, 22. Februar 2012

In einer Nebenkostenabrechnung wies der Vermieter einen Versicherungsbeitrag aus, welcher dem Mieter für das Risiko zu hoch erschein. Darüber konnte der Mieter auch einen Nachweis erbringen.

Daraufhin verurteilte das Ag Aacher den Vermieter seine Nebenkostenabrechnung um den überzahlten Betrag zu kürzen und berief sich dabei auf das Bürgerliche Gesetzbuch, Paragraph 556 Abs. 3 Satz 1.

Die Einlassung des Vermieters, wonach er eine Versicherungsagentur mit der Beschaffung einer Versicherung beauftragt hatte, liess das Gericht nicht gelten, weil im Rahmen der Erfuellungsgehilfenhaftung Paragraph 278 BGB der Vermieter sich das Handeln seines Versicherungsvertreters als sein Verschulden anrechnen lassen muss.

Anmerkung: Wäre der Vermieter zu einem Versicherusmaklergegangen, dann hätte er gegen. Den Versicherungsmakler wegen mangelhafter Geschäftsbesorgung Rückgriff nehmen können.

Kinder -wie sie im Buche stehen 4. Teil

Mittwoch, 22. Februar 2012

In einem Altersheim. Er 86 J., sie 81 J.. Beide geistig fit, allerdings mit Gebrechen und sie zusätzlich noch schwerhörig.

Es findet im ihrem Zimmer im Beisein einer Pflegerin folgendes Gespräch statt:

Er zu ihr: Bring mir mal bitte die Kekse. Daraufhin sie erbost: Was willst Du, Du willst etwa noch sexeln? Dann er geduldig wiederholend: Bring mir doch nur die Kekse. Sie antwortet darauf: Du willst etwa sexeln? Du kannst doch schon lange nicht mehr, spinnst Du etwa?

Dann mischt sich die Pflegerin ein und bringt ihm die Kekse. Im vorübergehen zeigt sie ihr die Kekse und sagt zu ihr mit dem Finger darauf hindeutend, “Er wollte doch nur die Kekse”. Darauf hin sie erleichtert “ach so”.

Anmerkung: Gib’ Opa bloss kein Opium, denn bei Opium fällt auch Oma um.

Vorschau: FC Basel gegen FC Bayern München

Mittwoch, 22. Februar 2012

Basel ist nicht irgendwer. Die Mannschaft hat Manchester United aus dem Wettbewerb geworfen. Aber sie ist auch nicht unschlagbar. Die Bayernelf tritt fast in Bestbesetzung an.

Ob Robben die richtige Wahl ist, wird sich in seinen Lauf- und Zweikampfduellen herausstellen. Olic steht bereit, um die notwendigen Auswechslungen zu unterstützen. Er ist ein Wühler und ein ständiger Unruheherd.

Auch Alaba kann ohne Einschränkungen schwächelnde Stars ersetzen.

Im Bayernvorstand reden viele zuviel. Eine Mannschaft stellt man nicht durch Ansagen der Vorstände ein, sondern ausschließlich durch die Ansprache des Trainers.

Es gibt keinen Grund für die Bayernelf, das Spiel zu unterschätzen. Es gibt aber auch keinen Grund dafür, jetzt schon für die Ausreden einer Niederlage nachzudenken.
wenn die Bayernelf leichtfüssig und schnell kombiniert, dann muss sich Basel warm anziehen.

Mein Tipp: 1:1

Hinweis: Dieses ist nur ein Tipp und wer darauf setzt, kann seinen Einsatz ganz oder teilweise verlieren.

Schenkung

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer mit Glück beschenkt wurde, der hat nichts falsch gemacht! Aber er kann das falsch deuten!

Bericht aus Athen

Dienstag, 21. Februar 2012

Bei den reichen Griechen in den USA, Dedutschland, UK, Frankreich und der Schweiz bricht Jubel aus. Ist es ihnen doch gelungen, der Weltöffentlichkeit einzuflüstern, dass man die “armen Griechen” nicht hängen lassen kann.

Gerade sie haben dafür gesorgt, dass die Gesamtverantwortung, die auch von ihnen getragen werden müsste, von ihnen nach Europa umgelenkt wurde, ohne dass sie dafür einen Euro bezahlt haben.

Und so fließt ein nicht endender Geldstrom nach Athen und sorgt dafür, dass die französischen Banken keine Not mehr leiden und fast alles beim Alten bleibt.

Ergebnis: Die Troika hat sich über den Tisch ziehen lassen und nun kann man darüber nachsinnen, ob das gewollt oder ungewollt war.

Warum wehren sich die zur Verelendung verurteilten girechischen Massen nicht? Die Frage ist einfach zu beantworten.

Unter dem “sozialistischen, alten Papandreu” wurden sehr viele Griechen in den Staatsddienst übernommen und der normalen Arbeit entwöhnt und ihrer Wehrfähigkeit beraubt.

Heute sind sie nicht mehr in der Lage, dass Blatt herumzureissen.

Ein ganzes Volk wurde zum Tanz um das goldene Kalb verführt.

Vorschau: ZSKA Moskau gegen Real Madrid

Dienstag, 21. Februar 2012

Auf dem Papier ist Real mit den besseren Einzelspielern ausgestattet. Aber Moskau ist auch nicht ohne und wenn Väterchen Frost das Blut noch ein wenig gerinnen lässt, dann hat die ZSKA-Elf gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.

Mein Tipp: 2:1 für ZSKA Moskau

Hinweis: Dies ist nur ein Tipp und wer darauf setzt, kann seinen Einsatz ganz oder teilweise verlieren

Vorurteile

Dienstag, 21. Februar 2012

Vorurteile sind als Warnungen zu verstehen und haben die Aufgabe Urteile für das Allgemeine zu sein. Sie sind aber dann über Bord zu werfen, wenn es um das Einzelne geht.

Sind depletetd Urangeschosse international geächtet?

Montag, 20. Februar 2012

Depleted Uranium und Professor Dr. Günther – Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner

Geschrieben von Maria Lourdes am 20/02/2012

Wenn man heute über Depleted Uranium diskutiert, wird oft außer Acht gelassen, dass es Professor Dr. Günther war, der durch ein Mitbringen dieser Geschosse aus dem Irak im Diplomatengepäck und deren veranlasste Untersuchung an 3 wissenschaftlichen Instituten in Deutschland den Beweis erbracht hat, dass es sich wirklich um radioaktive Geschosse, also atomare Waffen handelt, die von der NATO im Irak-Krieg eingesetzt wurden.

Es ist schon ungeheuerlich, wie dieser Mann in Deutschland behandelt wurde, nachdem er die so eminent wichtige Entdeckung machte, dass die USA im Irak die verbotenen DU-Waffen (aus abgereichertem Uran) bewusst gegen Zivilisten eingesetzt haben.

Deutsche Behörden agierten wieder einmal und illegal als Erfüllungsgehilfen der USRAEL-NATO Kriegsverbrecher. Wir erinnern uns sehr gut, wie die deutschen Medien, die Liberalen, die Demokraten unisono heulten, als in Moskau Kritiker schändlicherweise in die Klapsmühle gesteckt wurden. Genau diese Typen schweigen wie ein Grab, wenn eben solche Methoden in unserem Land angewandt werden. Und noch schlimmer ist, wenn die Herren Kollegen in der Akademikerzunft schweigen. Tja – die Karriere geht eben über alles, auch über Anstand und Würde.

Prof. Dr. Günther wurde am 17. Februar 2012 von Brigitte Queck interviewt. Brigitte Queck ist Diplomstaatswissenschaftlerin Außenpolitik und Vorsitzende des Vereins „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“. Quelle: einarschlereth.blogspot.com

Brigitte Queck: Herr Professor, man nennt Sie weltweit den Entdecker des Golfkriegssyndroms, sprich denjenigen, der den Einsatz von Depleted Uranium-Waffen im Krieg der USA und Großbritanniens gegen den Irak nachgewiesen hat. Wie kam es dazu ?

Prof. Günther: 1990, erhielt ich eine Berufung als Professor an der Universität in Bagdad zu arbeiten. Es war die Zeit des Wirtschaftsembargos gegen den Irak. Über Weihnachten war ich zu Hause. Kurz danach wurde Irak von den USA und Großbritannien bombardiert.
Nach dem 2. Golfkrieg bin ich in den Irak zurückgekehrt. Auf dem Weg zwischen Bagdad und Amman fielen mir Geschosse auf, die mir seltsam vorkamen. In Basra, an der Grenze zu Kuwait, habe ich im Oktober 1991 Kinder mit Geschosshülsen spielen sehen. Eines dieser Kinder war an Leukämie, an einer für Kinder völlig untypischen Krankheit, erkrankt und kurze Zeit später gestorben.

Ich habe die Geschosse von der dortigen Polizei einsammeln lassen. Eines dieser Geschosse und Geschossummantelungen nahm ich mit nach Deutschland und ließ sie an drei Universitäten untersuchen. Laborversuche an dem Luise Meitner–Institut, dem FU-Klinikum in Berlin-Charlottenburg und der Berliner Humboldtuniversität, erbrachten den Beweis, dass die USA von den Genfer Konventionen geächtete Waffen im Irak eingesetzt hat.

BQ: Was genau erbrachten diese Untersuchungen?

PG: Das von mir nach Deutschland mitgebrachte Projektil (mittlerweile als Depleted Uranium-Geschoss bekannt) hat eine rauhe Oberfläche, die bei Berührung einen radioaktiven Abrieb erzeugt. Durch falschen Umgang mit dem Geschoßprojektil entsteht die Gefahr der Kontamination und Inkorporation radioaktiven Materials, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann. Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca.11 MikroSivers proStunde.“

Wenn also Soldaten, bzw. spielende Kinder in Kriegsgebieten mit diesen Geschossen einer 11 MikroSivers /h radioaktiven Dosisleistung nur eine Stunde umgehen oder sich in unmittelbarer Umgebung dieses Geschosses befinden, bekommen sie die von Wissenschaftlern bereits als gefährlich eingestufte radioaktive Dosis für ein Jahr und Person berechnet, schon innerhalb 1 Stunde inkorporiert!
Darüber hinaus ruft diese radioaktive Munition also unweigerlich zu Krebs, Immunschwächekrankheiten, Missbildungen und ähnlichem!

BQ: Warum, glauben Sie, wurden und werden von der NATO diese DU-Geschosse bzw.-Bomben mit radiaktiver Substanz in Kriegsgebieten eingesetzt?

PG: Die Rüstungsindustrie benutzt die DU-Projektile, weil sie so schwer sind, eine hohe Dichte haben und somit in der Lage sind, Stahl, bzw. Zement wie Butter zu durchschneiden. Dabei werden Temperaturen von 1000 – 2000 Grad Celsius erzeugt!
Panzer, bzw. Wohnhäuser, Brücken u. ähnliches verbrennen teilweise nahezu rückstandlos und es wird ein feiner Uranstaub freigesetzt, der kleiner als Blutblättchen ist und den man weder riechen, noch schmecken kann und der durch Winde und Stürme bedingt, rund um den Erdball verbreitet wird. Die in das Grundwasser dringenden Uranteilchen richten zusätzlichen unermesslichen Schaden an.
Wenn man bedenkt, dass einige dieser Komponenten von Depleted Uranium-Waffen eine Halbwertszeit von Millionen Jahren haben, erkennt man, wie bedroht unsere Mutter Erde, seine Bewohner und seine Natur sind.

BQ: Was geschah damals, als sie die Ihnen auferlegte hohe Geldstrafe des Amtsgerichtes Tiergarten für das Schmuggeln eines „radioaktiven Projektils“, wie es im Bericht des Polizeipräsidenten in Berlin hieß, nicht bezahlten?

PG: Ich wurde daraufhin wie ein Verbrecher ins Gefängnis geworfen und dort misshandelt, so wie das in von mir dokumentierten Büchern „Stumme Zeugen eines Krieges“ und „Uran-Geschosse: Schwergeschädigte Soldaten, missgebildete Neugeborene, sterbende Kinder“, beschrieben wurde.

BQ: Wir haben Ihnen also quasi zu verdanken, dass Sie durch die Untersuchung dieses Depleted Uranium-Geschosses an 3 Instituten in Deutschland den Beweis erbrachten, dass es sich bei Depleted Uranium- Geschossen- und Bomben um atomare Waffen handelt ?

PG: Ja, natürlich. Man kann in meinem Straf Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin am 15.01.93 wie folgt nachlesen: „Sie werden angeklagt, in Berlin und anderen Orten des Bundesgebietes im Juli 1992 radioaktive Abfälle, zu deren Ablieferung Sie nach dem Atomgesetz oder einer aufgrund des Atomgesetzes ergangenen Rechtsverordnung verpflichtet waren, nicht abgeliefert zu haben, indem Sie etwa Mitte Juli 1992 in die Bundesrepublik Deutschland einreisten und dabei eine aus metallischen Uran bestehende Geschoßhülse mitbrachten, um diese hier als Demonstrationsobjekt zu benutzen, wobei Sie es in der nuklearmedizinischen Abteilung des Rudolf-Virchow Krankenhauses abgaben….. Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca.11 MikroSivers pro Stunde.“

BQ: Obwohl Sie Anfang der 90 iger Jahre von vielen als Verschwörungstheoretiker verhöhnt wurden, erkannten die Regierenden nur zu gut die Gefahr der Verbreitung der Wahrheit durch Sie und versuchten Sie 1999, kurz vor dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien, in dem ebenfalls diese Waffe zum Einsatz kam (der unabhängige Wissenschaftler Wilms sprach von ca. 100 t radioaktiver Munition, die allein im NATO- Krieg gegen Jugoslawien, vor allem im Kosovo, verwendet wurden!) zum Schweigen zu bringen.

PG: Ja. Als Anlass nahm man eine seitens der Rentenversicherungsanstalt mir verweigerte Zahlung.
Im Schreiben des Amtsgerichtes Husum vom 14.07.99 hieß es lapidar:

„Ich muss Sie… nochmals darauf hinweisen, dass von hier aus weder direkt eine Zahlung veranlasst werden kann, noch eine Einflussnahme auf die Rentenversicherungsanstalt möglich ist. In diesem Verfahren geht es ausschließlich um die Frage, ob Ihnen eine Person als Betreuer zur Seite gestellt werden kann oder muss … Sofern hier nicht bis zum 30.7.1999 eine Mitteilung über einen mit Herrn Dr. Platz (er war 1999 Leiter der Psychatrie der Karl Bonhoeffer Klinik. d. Verf.) abgesprochenen zeitnahen Untersuchungstermin eingeht, muss ich davon ausgehen, dass Sie nicht bereit sind, sich freiwillig zu einer Untersuchung zum Sachverständigen zu begeben.

Für diesen Fall beabsichtige ich – wie schon anlässlich vom 7. 01.1999* erörtert – Ihre (geschlossene) Unterbringung und Beobachtung –zunächst für den Zeitraum von 10 Tagen – anzuordnen zur Vorbereitung des Gutachtens. Nach der Einschätzung des bei der Anhörung vom 07.01.1999 anwesenden Dr. Mulke besteht der Verdacht, dass bei Ihnen eine paranoide Entwicklung vorliegt, die die Kritikfähigkeit partiell einschränkt.“

BQ: Man hat Sie daraufhin sogar mit der Zwangseinweisung in die Psychatrie bedroht ?

PG: Ja. In einem Brief des Amtsgerichtes in Husum vom 22.10.99 (Az: 2C861/97 und C 1224/97 AG Husum), der mir nicht per Post, sondern an der Haustür und mit absichtlicher Verspätung an einem Donnerstagabend zugestellt worden ist (meine geschlossene Unterbringung in einer Psychatrie sollte dann gewaltsam an einem Montag erfolgen!), wurde mir darin u. a. mitgeteilt: „Urlaubsbedingt kann eine Untersuchung des Betroffenen in dem vorgesehenen Fachkrankenhaus nicht vor dem 02. November 1999 beginnen.
Das Gericht hat dementsprechend auch die maximale Dauer der Unterbringung zur Untersuchung des Gesundheitszustandes auf den 10. November 1999 beschränkt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird zu überprüfen sein, ob eine weitere geschlossene Unterbringung zur Untersuchung des Geisteszustandes erforderlich ist.“

Und weiter heißt es dort: „Die Unterbringung des Betroffenen in einer geschlossenen Einrichtung der Psychatrie zum Zwecke der Vorbereitung eines Gutachtens zur Erforderlichkeit einer Betreuung wird bis zum 03.11.1999 angeordnet. Wirkt die zuständige Behörde bei der Zuführung mit, darf sie – erforderlichenfalls mit Hilfe der polizeilichen Vollzugsorgane – Gewalt anwenden.“

BQ: Die Herrschenden in diesem Lande waren offenbar sehr genau darüber informiert, dass Sie

1. weder auf die Unterstützung ihrer Familie rechnen konnten
(Ihre Frau, Ärztin wie Sie, war nach Hakenkreuzschmierereien an Ihrem Haus und Naziparolenbrüllereien vor Ihrem Grundstück aufgeschreckt, zumal sich nach diesem Vorfall keine Patienten mehr sehen ließen, hatte sich von Ihnen scheiden lassen und lebt jetzt irgendwo im Süden Deutschlands);

2. noch eine Rechtsschutzversicherung besaßen.
Es wäre in dieser Zeit also ein Leichtes gewesen, Sie, Herr Professor, stillschweigend zu isolieren und somit für immer mundtot zu machen.

PG: Natürlich. Auf einer Erfurter Tagung über den Jugoslawienkrieg 1999 lernte ich die „Mütter gegen den Krieg“ (heute nennen sie sich „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“) kennen.
Als mir die briefliche Drohung an einem Donnerstagabend überbracht wurde, mich am kommenden Montag gewaltsam in die Psychatrie abholen zu wollen, rief ich sie an und bat um Hilfe. Die „Mütter gegen den Krieg“ setzten sich anderntags mit Dr. Diestel in Verbindung und baten ihn, den Rechtsbeistand für mich zu übernehmen. Darüber hinaus informierten sie zusammen mit einem Hamburger Verein alle wichtigen Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehstationen darüber, dass ich in Gefahr bin. Einer von dem Verein der „Mütter…“ fuhr außerdem nach Sankt Peter Ording, um zu verhindern, dass ich am kommenden Montag durch die Polizei abgeholt werde.

Nach diesen Aktionen war ich nicht mehr allein und als ich dennoch in der Karl-Bonhoeffer Klinik auf meinen Geisteszustand untersucht werden sollte, begleiteten mich dann schon 5 Mitglieder dieses Vereins, sowie Professor Schott. Rechtsanwalt Schulz richtete sogar eine Telefonkette ein, über die im Ernstfall die Medien informiert werden sollten!

BQ: Sie haben Einsicht in das Gutachten der Bonhoeffer Klinik erhalten. Was konnte man darin lesen?

PG: Es hieß dort, meine Person betreffend u. a. auch auf die wachsende Unterstützung von Teilen der Friedensbewegung hinweisend: „Es wurden jedoch paranoide Züge festgestellt. Ob diese jedoch ausreichen, um den Betroffenen geschäftsunfähig zu erklären, muss vom Gericht (medizinisches Sachverständigengutachten) geprüft werden. Herr Prof. G. ist nicht mit einer Betreuung einverstanden, sodass zur Einrichtung einer Betreuung gegen den erklärten Willen des Betroffenen dessen Geschäftsunfähigkeit nachgewiesen werden müsste….. In seinem energetischen Potential schien Herr Prof. G. gemindert, inhaltsbezogen (Urangeschosse, Umweltschädigung, radioaktive Verseuchung von Menschen ) wurde eine gesteigerte Emotionalität deutlich….“

Abschließend kam man jedoch im Gutachten zur Überzeugung: „dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt Herr Prof. G. auch außerhalb einer gesetzlichen Betreuung in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu besorgen.“ Allerdings wurde angeregt: „Sollte sich auf diesem Weg keine Lösung für die zu klärenden Angelegenheiten finden lassen, wird aus nervenärztlicher Sicht weiter angeregt unter dem Aspekt einer Verlaufsbeobachtung nach einem gewissen Zeitraum (nicht vor einem halben Jahr) eine Nachexploration durchzuführen …”

BQ: Wagten die staatlichen Organe, eine sogen. Nachexploration bei Ihnen durchzuführen?

PG: Eine solche Nachexploration wagte man sich denn doch nicht angesichts meines immer mehr steigenden Bekanntheitsgrades und durch die weltweite Anerkennung meiner Entdeckung der Gefährlichkeit von Depleted Uranium-Waffen.

BQ: Sie sind mit Dr. Leuren Moret, einer internationalen Expertin über Strahlungen, der früheren Mitarbeiterin von Marian Falk – einem früheren Manhattan–Projekt – Wissenschaftler und anerkannten Insider in den Livermor Laboratorien, einem Experten des radioaktiven Fallouts- bekannt.

PG: Ja, natürlich. Sie hat Depleted Uranium-Waffen als Trojanisches Pferd eines Atomkrieges bezeichnet. Es muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass bis heute überall auf der Welt in Kriegsgebieten ausschließlich Depleted Uranium Waffen eingesetzt werden und sowohl Vertreter der Rüstungsindustrie, als auch regierungsamtliche Kreise in den USA und allen kapitalistischen Ländern der Welt ihren Einsatz nach wie vor geheim halten und leugnen, dass es sich bei Depleted Uranium- Waffen um Kernwaffen handelt. Das hat seinen Grund! Wurde doch bereits vom Internationalen Gerichtshof von 1996 den Einsatz von Atomwaffen verboten!

BQ: Was würden Sie den Friedensbewegten, einschließlich den Atomkraftgegnern, in Deutschland und der Welt, heute mit auf den Weg geben wollen?

PG: Krieg ist ein Verbrechen. Aber ein Atomkrieg, wie ihn die USA und ihre Verbündeten bereits unterschwellig führen, ist ein Verbrechen an der Menschheit, das nicht wieder gut zu machen ist. Die Aufgabe als Friedensbewegten, aber auch aller Gegner des Einsatzes von Atomenergie ist es, die Menschen über die unermesslichen und nicht rückgängig zu machenden Veränderungen im Natur, -Menschen, -und Tierreich durch die Anwendung der neuzeitlichen atomaren Depleted Uranium-Waffen aufzuklären und dahin zu wirken, dass deren endliches Verbot, vom Internationalen Gerichtshof bereits 1996 ausgesprochen, endlich umgesetzt wird.

Dazu gehört Mut und Durchsetzungsvermögen. Doch im Interesse unserer Nachfahren ist dringliches Handeln geboten!

Prof. Dr. Günther ist von verschiedenster Seite für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Aber er wird ja wohl wissen, dass der Preis für Leute vom Schlage eines Barack Obama reserviert ist.
Linkverweise:
Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra-Irak

Dr. Chris Busby, einer der Autoren der Studie, sagte, dass nur „eine sehr schwerwiegende mutagene Einwirkung“ eine solche Abweichung verursachen konnte. Als Verursacher kommt am ehesten abgereichertes Uran (DU = depleted uranium) in Frage, sagte er, ein dichtes Metall mit außergewöhnlicher Durchschlagskraft, das für die Herstellung von Raketen, Granaten und Bomben verwendet wird. Beim Aufschlag explodiert „DU“ zu extrem feinem radioaktivem Staub, der sich auf dem Boden ablagert oder vom Wind verblasen wird. Während das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin bestreitet, dass das Einatmen dieses Staubs die Gesundheit gefährde, bleiben viele Wissenschafter dabei, dass „DU“ hoch giftig ist und wahrscheinlich das Golfkriegssyndrom mit verursacht – dass es kurz gesagt: eine nukleare Waffe ist, mit einem radioaktiven Niederschlag, der gleich gefährlich ist wie der einer Atombombe. hier gehts zum Film
Todesstaub

Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden. hier gehts zum Film Todesstaub
Artikel bei wunderhaft.blogspot über Uranmunition und Interview mit Frieder Wagner

Uranmunition gehört zu den abscheulichsten Waffen die in Kriegen verwendet werden. Die wenigsten Menschen wissen von ihrer Existenz und der verheerenden Wirkung, weil das Thema von Politik und Mainstream Medien totgeschwiegen wird. Bereits 1992 stellte ein deutsches Gericht die Gefährlichkeit der im Golfkrieg verschossenen Uranmunition fest. Seitdem setzte die NATO tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht.
Frieder Wagner, der es gewohnt ist, dass seine Filme in den öffentlich-rechtlichen Sendern hoch und runter laufen, hat seit seinem Film “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra” keinen Auftrag mehr bekommen. Der Film gewann sogar den europäischen Fernsehpreis.
Britischer Verteidigungsminister bestätigt Einsatz von Uranmunition im Irak

“Der Abgeordneten der Liberaldemokraten Bob Russel aus Colchester fragte den britischen Verteidigungsminister in Form einer schriftlichen parlamentarische Anfrage über den Einsatz von Uranmunition im Irak. Liam Fox antwortete, fast 1 Tonne abgereichtes Uran (depleted uranium oder DU abgekürzt) wurde im Golfkrieg 1991 von britischen Truppen verschossen und 1,9 Tonnen im Irakkrieg 2003. Damit hat der Verteidigungsminister zugegeben, fast drei Tonnen abgereichtes Uran wurden im Irak eingesetzt und verseucht damit die Landschaft.
DU-Geschosse – Waffen mit abgereichertem Uran

Eine sehr gute Seite mit Artikel’n zum Thema. Eine wahre Fundgrube zum Thema Uranmunition!
« “Munition der Demokratie” – Depleted Uranium und die schrecklichen Folgen… Artikel bei Lupo Cattivo
NATO War Crimes:
Depleted Uranium Found in Libya by Scientists
Warum uns Experten täuschen und wie wir erkennen, wann wir ihnen nicht trauen sollten

Experten rieten Generationen von Müttern, ihre Kinder schreien zu lassen, bis diese heiser und verzweifelt aufgeben. Experten sagten, New Orleans sei vor Hurrikans sicher. Experten stellten »zweifelsfrei« fest, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und leiteten so den Irakkrieg ein.
»Irren ist menschlich«, werden manche beschwichtigend einwenden. Es sind aber gerade die Fachleute aller Couleur, die überproportional häufig Irrtümer verbreiten, versehen mit dem Attribut »wissenschaftlich«. Die Selbstüberschätzung der Kompetenzträger sowie die Käuflichkeit und Manipulierbarkeit von »Wahrheit« sind Systemfehler.
Die Autoritätshörigkeit der Beratenen macht das Verwirrspiel perfekt. Freedman deckt das unsichtbare Netz der Expertenlobby auf, in dem wir uns verfangen haben. Seine lebendig erzählten Geschichten unfassbarer Irrtümer und gezielter Manipulation sind erschreckend … dabei aber ungewöhnlich unterhaltsam. Und sie führen unweigerlich dazu, dass wir künftig mehr unserem gesunden Menschenverstand vertrauen als dem Rat der sogenannten Experten. wann wir ihnen nicht trauen sollten

Anmerkung: Die in diesem Bericht aufgestellten Beweise habe ich nicht nachprüfen können. Einige Quelle in Wikipedia scheinen diese zu bestätigen. Wer kann mir sagen, ob die Ausführungen von Prof. S.-H. Günther in ihrem Wahrheitsgehalt stimmen oder nicht.

Selbst im 2. WK hat die Wehrmacht auf den Einsatz geächterter Waffen verzichtet.

Frage der Woche: Sind depletetd Urangeschosse international geächtet?