Archiv für November 2011

Deutsche Bank – Kirch – Seehofer – Vergleich

Mittwoch, 30. November 2011

Obwohl sich die Beteiligten gerichtlich beharken, wird immer wieder versucht, die Sache durch einen Vergleich zu bereinigen. Was aber trotz wortreicher Absichtserklärungen der Deutschen Bank (DB) nach Meldung des Münchner Merkurs nicht gelingt, weil auf Seiten der DB der Zahlmeister noch nicht feststeht.

Die DB möchte, dass ihr Organhaftungsversicherer den Großteil der Vergleichssumme von etwa 1 Mrd. Euro aufbringt, weil sie sich gegen Managementfehler versichert hat. Dieser zahlt aber nur, wenn der Fehler maximal grob-fahrlässig ist. Bei Vorsatz entfällt die Leistungspflicht. Und genau auf diese Schiene scheint das Verfahren hinauszulaufen.

Im Hause Kirch wird geargwöhnt, dass Breuers verhängnisvolle Äußerung mit Absicht gemacht wurde, um den damals schwankenden Riesen “Kirch” mit anderen Beteiligten gewinnbringend aufzuteilen, indem man ihn öffentlich ob seiner schwachen Finanzlage in den Regen stellt. Insofern war Breuers Äußerung ein Mersserstich in den Rücken von Kirch. Weiterhin ist bei den Richtern des OLG München der Eindruck entstanden, dass in den Prozessen von Seiten der Vertreter der DB bewusst die Unwahrheit gesagt wurde. So etwas nennt man Prozeßbetrug.

Dem gegenüber versucht die DB dieses mit einem Befangenheitsantrag gegen das OLG München zu kontern, weil die Richter sich angeblich mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft München besprochen haben sollen. Was daraus wird, steht noch nicht fest!

Fest steht, dass der damalige Vorstandssprecher der DB Breuer öffentlich sinngemäß geäußert hat, dass er sich nicht vorstellen könne, dass der Finanzbereich weiter gewillt sei, der Kirch-Gruppe frisches Geld zu leihen. Dabei muss man wissen, dass Kirch damals auch Kunde der DB war und Breuer in Nordamerika zu seinem Kunden durch einen Reporter anlässlich einer Tagung befragt wurde. Normalerweise spricht man nicht in der Öffentlichkeit über seine Kunden und schon gar nicht über dessen finanziellen Befindlichkeiten. Diese Äußerung kann einfach nur herausgerutscht sein oder mit Absicht über diesen Weg verbreitet worden.

Bisher hat keiner gefragt, bei oder für wen der Reporter tätig war und wie es ihm heute geht. Normalerweise interessieren sich die Nordamerikaner die Bohne für deutsche Unternehmen und deren Finanzbedarf und daher ist es umso erstaunlicher, dass diese Frage nicht gestellt wurde. Zufall, Absicht oder? Jedenfalls konnte Kirch etwas später Insolvenz anmelden und seine Gruppe wurde aufgeteilt. Wer waren die Hauptverlierer? Vermutlich Berlusconi, Murdoch, die Bayern LB, das Bundesland Freistaat Bayern und auch die DB musste einige Kredite abschreiben.

Außer einem Büro in der Ottostr. in München blieben Kirch und seinen Getreuen nicht viel. Gewinner war zum Beispiel ein berliner Verlagshaus, welches über die DB eine 40%-tige Beteiligung zurückkaufen konnte, die Kirch im Vollbesitz seiner finanziellen Kräfte niemals hergegeben hätte. Die DB soll dabei auch einen Vorteil davon gehabt haben. Es gab aber noch andere Insolvenzgewinnler, die aus Nordamerika kamen und sich an den günstigen Einkaufspreisen erfreuten.

Kirch wollte sich nicht einfach geschlagen geben und fing an, dass Feld rechtlich aufrollen zu lassen und man muss sagen, sehr erfolgreich! Denn es scheint so zu sein, dass mit der DB so verfahren wird, als wenn die letzten von den Hunden gebissen werden. Sollte es nämlich zu Ungunsten der DB laufen, dann müsste sie nicht nur Schadensersatz an Kirch leisten, sondern auch die weiteren Verlierer der Insolvenz auszahlen und natürlich die Kassen der Finanzbehörden auffrischen. Und das wird teuer!

Warum sich der jetzige bayrische Ministerpräsiedent Seehofer in die Sache eingemischt hat, bleibt rätselhaft, denn das Land Bayern müsste selber ein großes Interesse daran haben, dass die Sache voll aufgeklärt wird, anstatt zu versuchen, einen Vergleich herbeizuführen.

Anmerkunjg: Diese Sache bietet den Stoff für einen spannenden Wirtschaftskrimi mit überraschendem Ende.

Hinweis in eigener Sache

Mittwoch, 30. November 2011

Ab heute bin ich wieder geschäftlich durch Termine in Anspruch genommen. Daher werde ich auch nicht mehr in den bisherigen Intervallen schreiben können. Mit anderen Worten: Ich werde im Monat Dezember nur gelegentlich mich zu Worte melden. Bleibt mir gewogen!

An meine konzertierten Spammilitos-Schreiber

Mittwoch, 30. November 2011

Heute habt ihr mir rund 450 nette seperate Spammis geschickt. Ihr habt euch mit euren Textbausteinen wirklich viel Mühe gegeben. Wie wäre es mal damit, dass ihr eure Zeit mit der Altenpflege sinnvoll beschäftigt, anstatt mir eure Texstbausteine zu schicken?

Die englische Botschaft in Teheran brennt!

Dienstag, 29. November 2011

Ob es jetzt organisiert war oder nicht. Iranische Studenten haben die englische Botschaft gestürmt, die Flagge verbrannt und das Botschaftspersonal teilweise angriffen.

So ganz unvermutet, kommt dieser gezielte Wutrausbruch nicht. Denn er ist eine Antwort darauf, dass der politische Iran sich ständig von der Westallianz mit seiner Führung Israel, USA und Großbritannien wegen dem Atomanlagenbau in Iran unter Druck gesetzt fühlt.

Geschickt haben sich die Iraner den vermeintlich schwächsten Partner dieser Allianz herausgepickt.

England hat in den letzten 100 Jahren den Iran wegen seiner Ölvorkommen schamlos ausgenutzt und daher gibt es noch viele unbezahle Rechnungen, die beglichen werden sollten..

Außerdem hat England nicht mehr die Mittel, langfristige Kriege zu führen, so dass es nur mit einem Blitzkrieg ähnlichen Gegenschlag antworten kann.

Dieses ist jetzt auch ein Test herauszufinden, wie weit man gehen kann. Vielleicht will man auch die schon lange laufenden Kriegsvorbereitungen der Westallianz stören, um ein Faustpfand in den Händen zu halten und insofern war Libyen nur ein Vorlauf.

Israel hat das größte Interesse, die atomare Weiterentwicklung im Iran zu verhindern und es ist damit zu rechnen, dass sich durch diese Aktion die Begründung ergibt, dass die westeuropäischen Völker einschließlich die des nordamerikanischen Kontinents sich solidarisieren.

Für alle gilt, einen kühlen Kopf zu bewahren, um sich nicht ihn einen Krieg hineinziehen zu lassen bzw. ihn zu vehindern, bei dem es nur Opfer auf allen Seiten geben könnte.

Lachende Füsse

Dienstag, 29. November 2011

Die Jugend eines Mannes erkennt man daran, dass seine Füsse lachen können!

Schulmedizin

Dienstag, 29. November 2011

Wer sich nur auf die Schulmedizin beruft, der hat das Tor zur Medizin noch nicht geöffnet!

Hoffungslos?

Dienstag, 29. November 2011

Es ist häufig hoffungslos, einen Menschen damit zu erhellen, in dem man ihm sagt, dass sein Handeln dumm und falsch ist. Besser wäre es ihm zu sagen, dass das, was er macht nicht ganz genial ist. Denn die meisten streben nach Höherem.

Arabien wird demokratisch! Und Israel muss sich sputen?

Dienstag, 29. November 2011

Es scheint eine Frage der Zeit zu sein, wann bei den arabischen Herrschern das Licht ausgeht und die Demokratie Einzug hält. Dieses ist eine Folge des Bevölkerungswachstums, des Internets und des Fernsehens.

Israel wird unter den westlichen Ländern als eines unter Gleichen dargestellt und auch so in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dem ist aber nicht so. Am ehesten käme ein Vergleich mit dem Vatikan in Frage. In beiden Staaten herrscht ein Glaubensdogma weit fern von einer demokratischen Entwicklung.

Sobald die Demokratie in Jordanien eingekehrt ist, muss man die Frage stellen, was dagegenspräche, wenn es einen Bundesstaat bestehend aus Jordanien, Palästina, Israel und dem Gaza-Streifen auf demokratischer Grundordnung gäbe?

Der Abschwung – FC Bayern im Tal der Tränen

Montag, 28. November 2011

“Weine keine Träne um mich, schöne Bavaria, denn es gibt auch ein Leben ohne mich!” so könnte der Zustand der Bayernelf in etwa beschrieben werden.

Wenn der Erfolg einen verläßt, dann macht auch das Glück eine Pause. Nun, ein Pause ist noch lange kein Abschied vom Erfolg und die Bayernelf wird sich wieder fangen.

Die Auszeit der Bayernelf hat auch Namen: Neuer ist wieder zu den durchschnittlichen zurückgekehrt, Boateng macht seinen Ruf als “Pechvogel” alle Ehre, Robben muss mal einsehen, dass er eine Gesundheitspause verbunden mit der Ausheilung seiner medizinischen Schwierigkeiten von mindestens einm halben Jahr benötigt, Müller ist überspielt und Schweinssteiger kann erst nach 3 Monaten wieder zu alter Form auflaufen.

In Mainz wurden der Bayernelf die kämpferischen und spielerischen Möglichkeiten in ihren Grenzen aufgezeigt. Da half auch ein v. Buyten nichts, der immerhin toergefährlicher ist als die meisten Bayernstürmer.

Ihn aber indirekt die Schuld zuzuschieben, dass er mit seinem Körper einen Weitschuss sichtmäßig abdeckte, der dann ins Tor ging, ist ungerecht.

Die Bayernelf kann froh sein, dass sie diesen stillen Helden hat. Neuer muss mal das “Bahnschrankenfliegen” üben, dann fallen auch solche Tore nicht.

Trotzdem ist eine solche Zeit auch eine schöne Zeit, zeigt sich doch in der Not der Charakter der einzelnen. Jedenfalls wird die Bayernelf nicht abdriften, sowie der HSV nicht absteigen wird. Die Bayenelf hat noch alle Karten in der Hand und wird sie erfolgreich auch spielen.

Mainz gebührt die Anerkennung, die scheinbar “Unbezwingbaren” wieder auf den Erdboden zurückgebracht zu haben.

Sind Hedgefonds ein Segen?

Montag, 28. November 2011

Früher haben sich viele wohlhabende Leute von Banken und Vermögensverwaltern betreuen lassen, um ihr Kapital zu mehren. Das klappte auf Dauer nicht ganz so gut, weil insbesondere die Banken eigene Interessen hatten, die nicht immer unbedingt mit den Interessen ihrer Kapitalgeber übereinstimmten.

Was lag also näher, die Kapitalvermehrung selber in die Hand zu nehmen. Von den wirklich reichen Reichen ausgehend, wurden Kapitalsammelgesellschaften, genannt Hedgefonds, gegründet, die in den sogenannten Steueroasen ihren Sitz hatten und haben. Die Vorteile lagen auf der Hand: Keine Steuern, keine staatliche Kontrolle, keine dummen Fragen!

Als der eigene Kapitaleinsatz nicht mehr reichte, dass Verlangen und die Gier nach Mehr zu befriedigen wurde nach weiterem Kapital gesucht und was lag näher, sich das bei den Banken befindliche Kapital des Mittelstandes auszuleihen, um weiter nach Kapitalbeute zu suchen. Das fanden die Banken als “Treuhänder” des Mittelstandes gut, weil sie damit weiter Gebühren verdienen konnten und ihr “Geld” an Hassadeure ausliehen.

Damit wurde das Kapital der Völker dazu benutzt, die wildesten Wetten einzugehen und gegen sie selber zu spekulieren. Für den Geldadel in die jetzige Lage ein fast risikoloses Spiel: Geht ihr Hedgefond den Bach runter, verlieren sie nur ihr eigenes Geld.

Da die meisten Hedgefonds aber horrende Kreidite aufgenommen haben, die dann bei einer Pleite auch gefährdet sind, ist das Geld des Mittelstandes über die Banken komplett verloren und gefährdet daher seine eigene Existenz.

Das hat zur Folge, dass der Staat, will er sogenannte systemrelvante Banken retten, sich noch mehr verschulden muss und wie ein Bettler bei Geldadel um Kredite nachsucht.

Gewinnt der Hedgefond, dann wird der Staat um die Gemeinschaftsabgaben beklaut, weil die Gewinne in den Steueroasen anfallen.

Aus medizinischer Sicht kommt diese Entwicklung einem Krebsgeschwür gleich. Dieses kann sich solange nur ernähren, solange der Körper für die Ernährung sorgen kann. Ist der Körper am Ende, geht auch das Krebsgeschwür ein.

Die Euro-EU ist zur Zeit das Opfer, weil sie sich fast wehrlos ausweiden lässt, anstatt dagegen zu halten. Natürlich hat die Euro-EU viel dazu selber beigetragen, weil sie es zuliess von Scharlatanen regiert zu werden. Denn auch sie wollten wiedergewählt werden und haben ihren Eigennutz Vorrang vor dem gesamtwirtschaftlichen Intereese der Volkswirtschaften vorgezogen.

Der einzelne Bürger konnte diese Entwicklung nicht beeinflussen, weil sich politischen Kasten die faktische Macht unter den Nagel gerissen haben und hatten.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?

Die Hedgefonds sind nicht schlecht, sie müssen nur so reguliert werden, dass sie volkswirtschaftlich nützlich sind.