Archiv für Oktober 2011

Der 1. FC Nürnberg nichts weiter als Fallobst für die Bayernelf.

Montag, 31. Oktober 2011

In der ersten Halbzeit, wie schon häufig war alles klar. Der FCN wurde mit 3:0 in die Kabinen und mit 4: 0 nach Hause geschickt. Schmeichelhaft waren die Meinungen über dieses Spiel. Die Bezeichnung “Lehrlinge” für die Nürnberger Elf  war zwar gut  gemeint, aber dennoch falsch. Einem Lehrling traut man zu, den Meister eventuell zu überholen oder mindestens mit ihm gleichzuziehen. Beides wird diese Nürnberger Mannschaft aber nicht erreichen können. Anders ist es in der Wurstbraterei. Da können die Nürnberger noch auf Augenhöhe mitbraten.

Merkel und Sarkozy haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht

Montag, 31. Oktober 2011

Die Märkte waren fast überschäumend, als sie erfuhren, was die beiden zustande gebracht hatten. Griechenland bekam einen Schuldenerlass von 50% und die Banken mussten ihren Forderungen um 50% kürzen. Doch diese Feierlaune dauerte nicht lange.

Die Banken konnte man noch an die Kandare nehmen, aber z.B. nicht die Privatinvestoren. Und auch die Banken gingen davon aus, dass ihre Kreditversicherungen einspringen würden. Nichts davon ist  bei diesem Konzept richtig gemacht worden. Die Kreditversicherungen leisten erst dann, wenn eine griechische Insolvenz festgestellt wird und das bedeutet, dass sich der griechische Staat für zahlungsunfähig erklärt.

Aber damit wird der griechische Staat nicht dienen wollen. Die Privatinvestoren sind nicht gebunden. Sie können von Merkel und Co. nicht in die Pflicht genommen bzw. gezwungen werden. Wer aber sind die Kreditversicherer? Ein grosser Versicherer ist z.B. die US-amerikanische und jetzt verstaatlichte AIG. Für diese Firmen wäre die jetzige Vereinbarung eine Offenbarung.

Noch aber ist es nicht soweit und die Märkte haben entsprechend reagiert. Die Krise schwelt weiter. Auf einem anderen Blatt stehen auch die Steuereinnahmeverluste der einzelnen Staaten, die die Griechenlandpleite durch die 50%-tige Abschreibung zu verdauen haben, denn die betroffenen Banken sind auch meistens gern gesehene Steuerzahler.

Es wurde ein Fest gefeiert, bei dem noch nicht klar ist, wer der Zahlmeister werden wird. Es war nichts weiter als eine Schaumschlägerei für die Presse.

Die EU beschreitet den falschen Weg

Samstag, 29. Oktober 2011

Wie gerufen, steht die VR China bereit, den EU-Europäern Geld für ihren Rettungsschirm zu leihen. Was haben die Chienesen zu bieten? Devisen, isnbesondere den US-$. Aber was ist dieses Papier wert?

Nicht sehr viel. Die Chinesen können den Dollar nicht frei ausgeben, denn sonst hätten sie schon lange in den USA und weltweit mehr investiert. Als redlicher Partner soll nun die EU dafür herhalten, das US-Papiergeld in gesunde Werte umzutauschen. Für die USA hat diese Transaktion den Vorteil, dass sie über den Umweg EU ihre Schuldenlast gegenüber der VR China vermindert und ihr zugleich Zugang zu besseren Werten verschafft.

Für die VR China hat das den Vorteil, einen besseren Schuldner als die  USA zu bekommen. Und außerdem können die USA und China über diese Zangenbewegung die EU als zukünfitgen Wettbewerber kleinhalten.

Weiterhin wird noch als Morgengabe gefordert, dass man China den Umgang mit den Menschenrechten nicht so stark ankreidet. Also Wohlverhalten ist angesagt. Oder anders ausgedrückt, die Zinssklawenschaft.

Wenn Geld aus China fließen soll, dann nur unter dem Gesichtspunkt, dass sie damit ihren Export weiterhin als verlorene gegangenen Zuschuss  als Quote vorfinanzieren dürfen.

Die EU kann auf China-Waren verzichten und damit die Arbeitslosenrate entscheidend senken, wenn sie will.

Vorschau: FC Bayern gegen 1. FC Nürnberg

Samstag, 29. Oktober 2011

Die Nürnberger kommen wie gerufen! Die Bayernelf kann jetzt ihre Niederlage in Hannover ausmerzen. Die Nürneberger sind und waren immer ein treuer Punktelieferant für die Bayernelf. Außerdem können sie spielerisch nicht das bieten, was die Bayern zu Hause vorspielen.

Mein Tipp: 3:1 für den FC Bayern

Hinweis: Dies ist nur ein Tipp. Wer darauf setzt kann, seinen Einsatz ganz oder teilweise verlieren

Bundesarbeitsgericht bejaht die eingeschränkte Arbeitnehmerhaftung

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Leitsatz: Die Haftung von Arbeitnehmern für Schäden aus betrieblicher Verrichtung ist abweichend von den allgemeinen Regeln des Bürgerlichen Rechts eingeschränkt. Das gilt auch für Schäden, die grob fahrlässig verursacht wurden.

Anmerkung: Als Unternehmer sollte man sein Hab und Gut so versichern, dass das Risiko der Groben Fahrlässigkeit immer voll umfänglich mitversichert ist. Beispiel: Trunkenheit am Steuer beim LKW-Fahren

Aufwendungen für Zivilprozesse können von der Steuer abgesetzt werden

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Der Bundesfinanzhof  hat seine Rechtssprechung geändert. Danach können Steuerpflichtige die Aufwendungen für einenj Zivilprozess unabhängig von dem Gegenstand möglicherweise als außergewöhnliche Belastung von ihrer Steuerlast absetzen.

Anmerkung: Jeder Rechtsanwalt sollte diesen Gesichtspunkt bei seinen Verhandlungen mit den Mandanten ansprechen, wenn die Voraussetzungen dafür greifen.

Beweislastumkehr bei einfachen Behandlungsfehlern, hier: Befunderhebungsfehler, möglich.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Dazu der BGH:  “Bei einem einfachen Befunderhebungsfehler kommt eine Beweislastumkehr auch dann in Betracht, wenn sich bei der gebotenen Abklärung der Syntome mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutlicher Befund ergeben hätte, dass sich dessen Verkennung als fundamental oder die Nichtreaktion auf ihn als grob fehlerhaft darstellen würde und diese Fehler generell geeignet sind, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen.”

Anmerkung: Kleiner Fehler , großer Schaden gleich Beweislastumkehr. Wenn zum Beispiel ein Hautarzt einen Hautfleck als nicht bösartig einstuft, aber keine Histologie macht und sich später herausstellt, dass es sich um einen bösartigen Tumor hadelt, dann könnte die Beweislastumkehr greifen. Zur Arzt/Patientensicherheit ist es empfehlenswert, wenn  man vorher alles auszuschließt, auch wenn der  Patient möglicherweise vorher dafür bezahlen muss. Alles andere wird auf Dauer teurer!

Eigenfettverpflanzung

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Nach einer Mitteilung der ASPS (American Society of Plastical surgery) gibt es nur wenige wissenschaftliche erkenntnias über die sicher- und Wirksamkeit von Fettverpflanzung. Auf der anderen Seite sind Fettverpflanzungen nach Coleman seit den 1970-zigern bekannt.

Anmerkung: Jeder bekommt sein Fett weg!

Hinweise für meine Textbaustein (Leserbrief) Schreiber

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Unter Meinungen (Comments) habt Ihr ein schönes Archiv aufgebaut. Daran kann sich jeder nach seiner Laune bedienen. In Zukunft werde ich nur noch Sachinhalte veröffentlichen.

Mittlerweile ist die Reichweite dieses Tagebuchs gut vorangekommen und wenn Ihr für Euer Produkt werben wollt, dann müsst Ihr einen Zahn zulegen.

Jedenfalls wird der Rest weggeklickt. Hinweis für meine Werber aus Chikago: Polnisch ist mit Sicherheit eine schöne Sprache. Nur in Deutschland gibt im Verhältnises wenige, die sie verstehen und polnische Leser habe ich kaum.

Wen gehört das Volksvermögen – Aufruf und Aufforderung an unsere Bundestagsabgeordneten!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Morgen sollen Sie wieder über einen Hebelrettungsschirm abstimmen, um angeblich die Märkte zu beruhigen. Es wird Ihnen erzählt, dass, wenn sie dagegen stimmen sollten, dass  dieses unabsehbare Folgen für unsere Wirtschaft, insbesondere für die Kreditwirtschaft hätte und dieses teurer werden würde, als wenn es einen allgemeinen Wirtschaftszusammenbruch geben würde.

Außerdem sei bei Ihrer Gegenstimme “Europa” und die “Europäische Idee” in Gefahr, weil es jetzt gilt, den Weg zur politischen Union nicht zu stoppen. Wir brauchen nach Meinung der Befürworter des Hebelrettungsschirmes eine europäische Regierung usw. um “die Europa-Idee” zu retten, denn ansonsten würden wir nicht mehr nach den Worten Steinbrücks in der Championsliga spielen und in die politische Bedeutungslosigkeit fallen.

Ein wahres Horroszenario! Nicht von dem wird eintreffen! Dass die Finanzwirtschaft wieder in die Krise gekommen ist, hängt ausschließlich davon ab, dass die Politik die Staatsschuldeen in die Höhe getrieben  und Geld ohne realen Gegenwert in Umlauf gebracht hat und die Finanzwirtschaft “verführte” in Staatsanleihen zu investieren.

Kurzum: Die Politik hat jahrzehntelang hemmungslos Schulden gemacht und ihre Bevölkerungen auf Kredit bei Laune gehalten. Auf der anderen Seite ist dieses Geld durch eine nicht zu rechtfertigende Umverteilung in die Hände weniger gekommen, die jetzt so tun, als hätten sie einen Anspruch darauf, das Geld zurückzufordern. Die Finanzwirtschaft gibt sich so, als wäre sie der Nabel der Welt, Stich2wörter: systemrelanvante Banken usw.. Jetzt aber ist diese Orgie am Ende.  Die Verschwender und ihre Unterstützer haben ausgetanzt.

Gehen wir den einzelnen Behauptungen einmal nach:

1. Unsere Wirtschaft würde den Bach runter gehen, wenn wir jetzt den Hebelrettungsfond nicht stützen, weil dann die Investoren ins Ausland gehen würden!

Das Gegenteil ist der Fall. Wir haben die Möglichkeit, die Banken zu verstaatlichen und darüber zu bestimmen, wie unsere Wirtschaft finanziert wird. Das internationale Kapital lechzt nach deutschen Bundesanleihen. Warum?  Weil sie anderen Ländern nicht mehr vertrauen. Wir können also den Preis der Kapitalannahme z. B. durch Minuszins bestimmen. Außerdem können wir die Geldmenge wieder senken, in dem wir die Finanzwirtschaft verpflichten, hohe Bestände, bei den staatlichen Zentralbanken zu halten. Und selbstverständlich können wir darüber auch den Mittelstand durch geeignete Mittel finanzieren.

2. Europa und die europäische Idee ist in Gefahr, wenn wir nicht zustimmen! Gewäsch! Hier geht es nur um Machterhalt der ständig versagenden politischen Kaste einschl. der deutschen Regierung und ihrer Unterstützer. Warum soll man denjenigen folgen, die uns an den Rand der Darseinvernichtung bringen und nicht nur uns, sondern auch unsere Enkel? Europa als Einheitsbrei wird es nicht geben und es ist auch nicht anzustreben. Insbesondere nicht mit den Leuten, die jetzt dafür sind, weil sie keine andere Möglichkeit mehr haben, um an der Macht zu bleiben.

Ein marodes Europa wird sicher nicht besser, wenn es in einen Pseudoeinheitsstaat umgewandelt wird.

3. Wenn wir jetzt nicht zustimmen, dann spielen wir zukünfig nicht mehr in der “Championsliage”! Steinbrücks´Schwachsinnsbehauptung! In Europa können die Staaten durchaus es vertraglich regeln, wohin ihr Kurs je nach Interessenlage nach Außen geht, ohne dabei ihre eigene politische Identität aufgeben zu müssen.

De Gaulle sprach einmal von einem “Europa der Vaterländer”. Dieser Weg kann immer noch beschritten werden. Außerdem kommt es nicht auf die Größe eines Landes an, sondern auf die Klasse. Die Sowjetunion war der größte Gegenspieler der USA und ihrer Mitstreiter im Kalten Krieg. Also Einheitsstaat gegen Staatenverbund. Gewonnen hat der Staatenverbund, weil dort dass bessere System angewandt wurde.

Und was bedeutet es für den einzelnen, nicht in der “Championsliga” zu spielen? In den USA leben rund 60 Mill.  Menschen am Existenzminimum, also jeder fünfte in Armut. Und ein Prozent der Bevölkerung hat die” richtige Kohle”.

Lassen sie sich nicht in die Irre treiben. Die Welt geht davon nicht unter, wenn sie nicht zustimmen. Lassen Sie das Volk darüber abstimmen, denn Sie haben vom Volk kein Mandat für den möglichen Ausverkauf unseres Volksvermögens. Vergessen Sie bitte nicht: “Wer bürgt, wird gewürgt”, heißt es im Volksmund. Fragen Sie sich doch nur das eine: Warum gibt es in den Ländern der EU keine direkte Volksabstimmung über diese Sache?

Wir haben jetzt schon € 4,5 Billionen an Schulden angesammelt (Bund, Länder, Treuhand, BadBanks, Sozialversicherung und sonstige in Nebenhaushalten nicht erwähnte Verbindlichkeiten.