Archiv für Mai 2011

Kachelmann – Sein Weg ist noch lange nicht zu Ende

Dienstag, 31. Mai 2011

Freispruch! Ein sehr guter Verteidiger. Die Staatsanwalt blamiert und trotzdem noch kein Sieg. Zu erwarten ist ein Berufungsverfahren und die Berufungsinstanz wird entscheiden, wie berufungssicher sein Urteil ist.

Privatrechtlich wird ein neues Fass aufgemacht werden und der Springer- als auch der Burda-Verlag werden darlegen müssen, ob ihr Berichte im Einklang mit der Meinungsäußerungsfreiheit stehen.

Es geht um viel Geld! Mal sehen, wie die bisherigen Auftraggeber von Kachelmann  sich verhalten werden.

Nur eines bleibt im Raume stehen: Hat er oder hat er nicht!

Was sind Deutschlands Verbündete wert?

Dienstag, 31. Mai 2011

Messen wir sie an ihren Taten! Sie predigen die Wertegemeinschaft nach einer demokratischen Grundordnung, die die Gewaltenteilung kennt, um ein friedliches und gerechtes Zusammenleben miteinander aller zu ermöglichen. Hehre Worte!

So ähnlich haben die Pilgrimbrüder in Nordamerika gepredigt. Und was ist daraus geworden? Mit heutigen Worten ausgedrückt: Eine ethnische Säuberung!

Der sozialdemokratische Verteidigungsminister Struck  meinte einmal, dass unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, um die Begründung dafür zu liefern, dass die Bundeswehr dort grundgesetzwidrig zum Einsatz kommt.

Das Ergebnis: Von Freiheit und Wiederaufbau ist nicht mehr im Entferntesten die Rede. Früher war das Wort “Krieg” dafür verpönt und heute spricht jeder vom Krieg.

52 BW-Angehörige sind im Einsatz gefallen. Tausende Afghanen sind durch den Einsatz einer die Zivilbevölkerung nicht schonenden Kriegsführung umgebracht worden. Zig-Milliarden € sind in Afghanistan versenkt worden und dafür wird hier eifrig an allem gespart.

Buchhalterisch gesehen,  ist unser Staat schon lange pleite. Und das alles, um unsere Solidarität mit unseren Hauptverbündeten, den USA zu beweisen.

Doch dieser Verbündete und seine Willigen machen alles, um das in Frage zu stellen, was unsere Wertegemeinschaft ausmacht. Deren Hauptfeind bin Laden lebt wie ein Spießbürger seit langem völlig unbehelligt in Abbottabad/Pakistan, obwohl sie das hätten wissen müssen, wenn sie gewollt hätten.

Wasiristan ist immer noch in Talibanhand, die Entwicklungshilfe versandet und der Mohn (Für Nichtkenner Grundstoff für Heroin) blüht prächtig.

Von unseren  Verbündeten müssen sich unsere BW-Angehörigen über deren Propagandaabteilungen als “Feiglinge” bezeichnen lassen, weil sie beim Niedermetzeln von Unschuldigen nicht teilnehmen wollen. Und das sind gerade jene, die militärisch überhaupt nichts gebacken bekommen haben.

Zurzeit bombardiert unser “Wertesystem” die Nato, Libyien völkerrechtswidrig.  Zerstört libysches Volkseigentum ungebremst, tötet Kinder! Aber Gaddaffi lebt noch und große Teile seines Volkes haben sich nicht gegen ihn gewandt, obwohl die Zeiten für seine Bevölkerung hart geworden sind.

Begründet wird das mit dem Einwand, er hätte sein Militär gegen sein Volk gerichtet. Welches Volk damit gemeint ist und für welche Werte es steht, wie? Weiß keiner so genau. Vielleicht sind es die ewig enttäuschten und instrumentalisierten, die aufgehetzt wurden.

Jedenfalls ist Gaddaffi immer noch Anführer und ohne  seines Volkes Unterstützung wäre er schon lange weggepustet worden.

Merkel und Westerwelle haben sich gegen diesen Einsatz gestellt! Zu Recht, wie man sieht. Aber anstatt die USA und ihre Willigen zu stoppen, schauen sie nur zu und sind lautlos.

Beim letzten Treffen in Frankreich stellen sie sich freiwillig in den Dienstboteneingang und lassen sich als “Unzuverlässige” verspotten, anstatt Obama und seine Selbstverherrlicher Maß zu nehmen.

Nun, was sind unsere Verbündeten wert? Jedenfalls nicht das, was sie predigen! Es mag ja sein, dass sie etwas Gutes wollen. Aber dazu sollten sie erstmal ihren eigenen Stall säubern! Und wir gleich mit!

Die Freiheit muss man überall verteidigen. Fangen wir am besten sofort bei uns selber an!

Barcelona versenkt Englands Armada

Montag, 30. Mai 2011

Es war ein einseitiges Spiel! Auf der einen Seite das gekonnte Kurzpassspiel, gepaart mit Schnelligkeit, Ballsicherheit, Stellungsspiel und Durchsetzungsvermögen und auf der anderen Seite der Versuch gegenzuhalten, ohne diesem Spiel Einhalt gebieten zu können. Von den Spieler her gesehen, wäre Manchester dazu in der Lage gewesen, aber die Taktik lies es nicht zu, Barcelona zu stoppen. Dieses hätte man nur machen können, wenn die Kreise von Iniesta, Messi und Xavi empfindlich gestört worden wären. Das ist nicht geschehen und insofern ist das Endergebnis eine Folge der taktischen Unterlegenheit von Manchester zu werten. Wie man so etwas macht, hat Maurinho mit Inter Mailand in 2010 gezeigt.

Israel umgeht US-Embargo gegen den Iran

Samstag, 28. Mai 2011

Nach einem Bericht der deutschen Ausgabe Financial Times hat offensichtlich die Familie Ofer freie Hand, den  Mullahs Dinge zu verschaffen, die sie sonst nicht kaufen könnten. So z.B. soll eine Unterfirma dabei geholfen, dass der Iran einen Öltanker kaufen konnte. Und dass, obwohl dass offizielle Israel der “Todfeind” der Mullahs ist und umgekehrt.

Die israelische Regierung sieht das nicht so eng und lässt die Handelsbeziehungen zwischen Israel und dem Iran weiter blühen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Iraner auf diesem Weg schon lange mit deutscher U-Boot-Technik versorgt worden wären.

Natürlich finanziert vom deutschen Steuerzahler. Den deutschen Behörden und Diensten  wird dieses Treiben  nicht unbekannt sein. Wie wäre es, wenn wir nicht mehr an diesem Embargo teilnehmen würden. Denn wenn die USA die Verstösse kennen auch noch dulden, dann haben sie ihr Recht verwirkt, dass man sie  unterstützt.

Vorschau: FC Barcelona gegen Manchester Bund

Samstag, 28. Mai 2011

Spielkultur gegen Kampfkraft – Heimspiel  – Ballbesitz gegen schnelle Gegenstösse und, und und. Mein Tipp: 2:0 für Barcelona

Obama meidet das offizielle Berlin

Samstag, 28. Mai 2011

Wann immer Obama nach Europa kommt, dass offizellle Berlin ist nicht da bei. Möglicherweise hängt das dmit zusammen, dass er als Präsidentschaftskandidat nach Berlin kann, gefeiert wurde, aber von  Merkel und ihrer Truppe  nicht beachtet wurde.

Angeblich hat das offizielle Berlin schon mehrmals versucht, ihn auf dem kleinen Dienstweg einzuladen, was aber nicht mit Erfolg beschieden worden ist. Was Merkel dabei offensichtlich nicht ganz berücksichtigt, ist die Einschätzung zur Bedeutung und Regierungsfähigkeit ihrer Truppe.

Auch ihr ist nicht unbekannt, dass sie in der Bevölkerung nur noch höchstens 32% wählen würden. Denn Zuneigung hin oder her, wenn sie politisch ein Machtfaktor wäre, dann würde er auch nach Berlin kommen.

Für Deutschland ist es aber gut, dass er Merkel nicht mehr auf dem Zettel hat. Denn jetzt kann sie schneller ud leichter “nein” sagen und damit unsere Finanzen schonen.

Lagarde und der IWF

Mittwoch, 25. Mai 2011

Ihre Bewerbung als IWF-Chefin wird von “Europa” unterstützt. Fachlich wird sie dem Amt gewachsen sein. Aber als Anwältin weiss sie selber, dass erst alle Vorwürfe gegen sie geklärt werden sollten, bevor sie sich zur Wahl stellt. Dazu könnte sie z.B eine Ehrenerklärung abgeben!

Sollte sich nämlich bewahrheiten, dass sie einem französischen Geschäftsmann € 285 Mio. ohne Rechtsgrund verschafft hat, dann könnte sie gleich wieder zurücktreten.

Wenn man sie jetzt ohne Vorbehalte beruft, dann nimmt man mittelbar auf das Verfahren Einfluss. Selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung, aber die gilt auch für Strauss-Kahn, der deswegen zurückgetreten ist, um den Ruf des IWF zu schützen, wegen einer gegen ihn gerichteten Vergewaltigungsklage zurückgetreten ist, obwohl seine Schuld noch nicht bewiesen wurde. “Europa” tut sich keinen Gefallen, an dieser Bewerbung festzuhalten. Auch in Frankreich gibt es mit Sicherheit gleichwertige Bewerber/innen.

Dass sich Merklel auf solch ein Spielchen einlässt, passt zu ihr. Verteidigte sie doch die Bestellung eines Bundesminister, der später seinen D0ktortitel zurückgeben musste, mit den Zauberargument, wonach sie keinen Doktor, sondern eine Person und dessen Arbeitskraft eingestellt habe.

Wie sagte doch Müntefering bei Lanz:  “Da ist der Schröder rausgegangen und hat sie (Merkel) fertiggemacht”. Es stellt sich also die Frage, wer sie jetzt wieder fertiggemacht hat?

Hoch über den Wolken läßt die Bahn grüßen

Mittwoch, 25. Mai 2011

Schon gestern abend war mir klar, dass ich in München HBF auf die Bahn umsteigen musste, weil auf Island ein Vulkan seine Wolke abließ.

Als ich den Bahnsteig gegen 8 Uhr wechseln musste, sah ich ein liegende hilflose, Person, die dort offensichtlich schon länger dort lag.

Sofort ging ich zum Auskunftsschalter und sprach einen Mitarbeiter, der ein inniges Gespräch mit einer charmanten Kollegin führte, darauf an und erlaubte mir seine Unterhaltung zu  stören.

Er nahm das zur Kenntnis und setzte sein Unterhaltung fort. Ich ging dann zurück und sah eine Passagierin und Bahnschaffnerin,die sich um diese Person -eine vermutlich alkoholisierte Frau- kümmerten.

Dann kamen anstatt eines Rettungsdienstes “die in schicken Uniformen” verpackten Sicherheitsleute, die nicht danach aussahen, als ob sie jemals einen blassen Schimmer von Erster Hife haben und schauten nur zu und parlaverten.

Ob ein Rettungswagen oder ähnliches gekommen ist, kann ich nicht sagen. Jedenfalls ging alles seinen Gang. Ich empfand das Verhalten des Bahnpersonals, bis auf die Schaffnerin,  mehr als erbärmlich!

Wenn man mit solchen Partnern zu tun hat, sollte man sich genau überlegen, ob man ihnen einen Bahnhof anvertrauen kann.

Vorschau: Vfl Bochum gegen Borussia Mönchengladbach

Mittwoch, 25. Mai 2011

Das die Borussia kämpfen kann und eine gute Abwehr kennt man, seitdem Trainer Favre die Mannschaft übernommen hat. Aber im Heimspiel hat sich die Mannschaft gegen den Vfl mehr als schwer getan und mit Glück 1:0 gewonnen.

Dass ein Spiel erst dann zu Ende ist, wenn der Schiri abpfeift, sollte sich auch bei Trainer Funkel/Vfl herumgesprochen haben. Und eine 1:0-Führung ist leichter zu verteidigen als eine 2:0 Führung.

Das wird aber der Borussia nicht viel  nützen, weil der Vfl alles auf eine Karte setzen wird.

Mein Tipp: 3:1 für den Vfl Bochum, nicht weil die Mannschaft besser ist, sondern weil die Sterne gegen die Borussia stehen. Denn gegen den Vfl trägt Borussia eine schwere Hypothek: nämlich der Vfl hat meistens gegen die Borusssia gewonnen.

Hinweis für meine Leser

Dienstag, 24. Mai 2011

Ab morgen bis Sonnabend findet nur eine eingeschränkte und unregelmäßige Berichterstattung statt.