Archiv für Februar 2011

Hinweis in eigener Sache

Montag, 28. Februar 2011

Heute bin ich schon wieder auf dem Sprung und erst am Freitag zurück. Was den FC Bayern angeht, so sind sie durch die Schwäche ihrer eigenen Abwehr geschlagen und im Mittelfeld ausgeschaltet worden. Wer zu hause gegen seine ärgsten Wettbewerber 3 Tore fängt, ist nicht stark genug. Aber neues Spiel bringt auch neues Glück und für Bayern ist noch nichts verloren.

Was passierte mit Buback damals wirklich?

Sonntag, 27. Februar 2011

Diese Veröffentlichung erfolgft mit Genehmigung von Prof. Selenz

Selenz` Kommentar 24. Februar 2011 www.hans-joachim-selenz.de

Der Bundesanwalt und sein ermordeter Chef

Die Polit-Abhängigkeit deutscher Staatsanwälte zeigt sich auch beim Buback-Prozess in Stuttgart.

Dort ist Verena Becker als Mittäterin beim Attentat auf GBA Buback angeklagt. Die Bundesanwaltschaft behauptet jedoch, Becker habe nicht geschossen. Woher sie dies Wissen hat, ist völlig offen.
Bis dato weiß – zumindest offiziell – niemand, wer die tödlichen Schüsse abgab. Zeugen berichteten dem Sohn des Ermordeten, eine Frau habe geschossen. Nun erschüttert eine kürzlich aufgetauchte dpa-Meldung vom Tag nach der Tat die Vorgaben der Bundesanwälte schwer.

Sie verdeutlicht, dass offizielle Behördenangaben vom Tattag, auch jene der Bundesanwaltschaft selbst, nachträglich auf den Kopf gestellt wurden. Und zwar komplett. Bis dato wurden Zeugen, die eine Frau auf dem Motorrad gesehen hatten, als unglaubwürdig oder gar als Lügner bezeichnet. Insbesondere, wenn sie bezeugten, das Motorrad sei um den Buback-PKW herumgefahren.

Die jetzt aufgetauchte dpa-Meldung zeigt jedoch, dass die Bundesanwälte auch Angaben ihrer eigenen Behörde manipulieren:

„dpa 100 id Buback Chronologie eins – um 09:20 Uhr war Siegfried Buback tot – von dpa-
Korrespondenten Hans H. Maegler und Wolf A. Wiegand Stuttgart/Karlsruhe, 8. April 77 dpa/LSW

– am Donnerstag, 7. April 1977, wurde der hoechste Anklaeger der Bundesrepublik Deutschland, Generalbundesanwalt Siegfried Buback (57), auf offener Straße in Karlsruhe waehrend der Fahrt zum Dienst erschossen.

Das schwerste Attentat der deutschen Nachkriegsgeschichte laesst sich aus
den Angaben der Ermittlungsbehoerden wie folgt rekonstruieren:

9:00 Generalbundesanwalt Siegfried Buback (57) verlaesst in seinem Dienstwagen mit Fahrer
Wolfgang Goebel (30) und dem fuer den Fuhrpark der Bundesanwaltschaft zustaendigen Justizhauptwachtmeister Georg Wurster (43) – der nur gerufen worden war, weil Bubacks Wagen nicht ansprang – sein Haus in Neureut bei Karlsruhe zur Fahrt in den Bundesgerichtshof.

09:15 Das Fahrzeug stoppt an der Ecke Linkenheimer Allee / Moltkestrasse in unmittelbarer Naehe des Bundesverfassungsgerichts an einer roten Ampel. Als das Licht auf gruen springt, wird auf das Auto Bubacks von einem mit zwei Personen besetzten Motorrad aus das Feuer aus einer Maschinenpistole eroeffnet. Goebel wird sofort getoetet, Buback stirbt um 09:20 Uhr auf dem Rasen am Straßenrand, wohin ihn Passanten gelegt hatten. Wurster wird lebensgefaehrlich verletzt.
09:16 Das Motorrad vom Typ Suzuki GS 750 mit dem Kennzeichen LU-LN 8 faehrt um das zum
Stehen gekommene Auto des Generalbundesanwaltes herum und dann in schneller Fahrt Richtung Stadtmitte. (Der PKW stand nach Zeugenangaben zwischenzeitlich direkt auf der Kreuzung.) Buback Chronologie zwei (Stuttgart/Karlsruhe) „Alarmfahndung“ im gesamten Bundesgebiet
10:39 Das Bundesinnenministerium beauftragt das BKA mit der Strafverfolgung. Die Fahndung
nach den Attentaetern wird in einer sog. „Alarmfahndung“ auf das ges. Bundesgebiet ausgedehnt.
11:40 Die Karlsruher Polizei teilt nach der Vernehmung eines jugoslawischen Augenzeugen mit,
dass es sich bei den Taetern um zwei juengere Personen – eine von beiden moeglicherweise eine
Frau – handle. Der Beifahrer habe die Tatwaffe aus einer vor ihm liegenden Tasche geholt.
Buback Chronologie drei (Stuttgart/Karlsruhe) Fahndung auf Tatfahrzeug konzentriert
21:30 Die Karlsruher Behoerden haben eine totale Nachrichtensperre verhaengt.
24:00 In der Nacht übernimmt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Leitung der Ermittlungen.“
„Karfreitag 8. April 10:20 Uhr: Das BKA gibt bekannt, dass die Fahndung auf die drei mutmaßlichen Anarchisten Guenter Sonnenberg, Knut Folkerts und Christian Klar konzentriert sei.“ (FAZ)
Die Existenz dieser dpa-Meldung versetzt die Bundesanwälte in Panik. Der Verdacht, man schütze Verfassungsschutz-Spitzel Becker, ist nun mit Händen zu greifen. Im Gerichtssaal fragt einzig Nebenkläger Michael Buback zielgerichtet: „Wer konnte von den RAF-Mitgliedern ein solchesMotorrad fahren?“ Der Zeuge Boock: „Sonnenberg und Becker.“ Der Bürger, der diesen Prozess in den Medien verfolgt, ist irritiert. Warum liest man von all dem nichts in der Presse? Deren Vertreter sitzen im Gerichtssaal. Des Rätsels Lösung ist auf dem Gang davor zu beobachten. Dort hält Bundesanwalt Hemberger private Pressekonferenzen ab. Frau Friedrichsen (SPIEGEL), Herr Janisch (Süddeutsche Zeitung) und auch Herr Neumeyer (dpa Karlsruhe) lassen sich von ihm in den Block diktieren.

Warum er Zeugen, die exakt das aussagten, was einst auch seine Behörde offiziell
verlautbarte, der Lüge bezichtige, will Bundesanwalt Hemberger indes partout nicht beantworten….

Peine, den 24. Februar 2011 gez.: Prof. Dr. Hans-Joachim Selenz

Anmerkung: Jeder sollte darüber nachdenken, ob es nicht an der Zeit wäre, reinen Tisch zu machen!

Dirk Niebel auf dem richtigen Weg! Wendet der General Funds unlautere Methoden an?

Sonntag, 27. Februar 2011

Heute las ich in der Welt am Sonntag einen Bericht mit der Überschrift “Dirk Niebel gegen Carla und Co.”

In diesem Bericht ging es um den Stopp der Zahlungen der deutschen Regierung, für die Niebel als Entwicklungshilfeminister verantwortlich zeichnet, an den Global Fund mit Sitz in Genf, der von den Reichen und Schönen unterstützt wird und sich um die Bekämpfung von AIDS, Malaria, Tuberkulose usw. kümmert.

Deutschland ist der drittgrößte Beitragszahler und wendet dafür rund € 200 Mio. jährlich auf. Willkürlich hat das Niebel nicht entschieden, denn bei diesem Funds sind Unregelmäßigkeiten durch Bestechung und Unterschlagungen in erheblichem Umfang aufgetreten und Niebel will eine deutsche Sonderprüfung veranlassen, um sicherzugehen, dass das Geld der deutschen Steuerzahler nicht zweckentfremdet wird.

Wenn man aber dieses Gerangel um die Zahlungen kritisch betrachtet, dann stellt man fest, welche Interessengruppen schamlos zu Verunglimpfungen greifen, um Niebel und Deutschland zu zwingen, weiter zu zahlen. Es wird z.B. behauptet, dass Deutschland das Leben von 43.000 Menschen gefährdet, weil Niebel die Zahlungen blockiert.

Die das behaupten, vergiften die gegenseitige Achtung untereinander – auch wenn man anderer Meinung ist – miteinander  zusammenzuarbeiten.

Und wenn ein Robert Geldof -sofern diese Meldung den Tatsachen entspricht-  Niebel in Februar 2010 fragt, warum er denn eine so hübsche Frau hat, obwohl der doch so häßlich sei, dann zeigt dass, mit welcher Verachtung sie Leben betrachten und verletzen wollen. Wer nimmt denn solchen Leuten es noch ab, dass sie sich wirklich für die Ärmsten der Armen interessieren?

Sie müssen sich die Frage stellen, warum sie bisher nicht erfolgreich gegen ihre “faulen Eier” in den eigenen Reihen vorgegangen sind. Sie sind der Grund, warum die Hilfe nie richtig angekommen ist und damit Leben dauerhaft gefährdet wurde.

Dieser Funds scheint sehr einflussreiche Leute zu haben.

Selbst in der deutschen Politik haben sie schon Leute für sich eingenommen, die es befürworten, dass ohne weiteres bezahlt wird. Das ist auch leicht, weil es nicht aus ihren eigenen Taschen kommt.

Eine andere  Spielwiese ist der Hinweis seiner “Gegner” auf die Wahl Deutschland in den UNO-Sicherheitsrat, die deswegen möglich war, dass viele kleinere Staaten dieses durch ihre Stimme ermöglicht haben.

Wer kann denn die Interessen der schwächeren Staaten besser unterstützen als Deutschland. Man muss nur mal darauf schauen, wie Deutschland uneigennützig die UNO-Projekte und damit die schwächeren durch Beitragszahlungen unterstützt.

Deutschland kann auch ohne diese Zahlungen an die UNO auskommen!

Am Rande wird in diesem Bericht auch erwähnt, dass das “kleine Dänemark” auch die Zahlungen gestoppt hat.  Allein die Wortwahl das “kleine Dänemark” zeigt, in welcher geistigen Verfassung über Menschen geurteilt wird. Er wird der Eindruck vermittelt, dass es auf  Dänemark nicht ankäme. Was für ein Trugschluss!

Ein gutes Beispiel für Misswirtschaft ist die Unicef.  Ihr wurde in Deutschland die steuerliche Gemeinnützigkeit zum Spendenabzug entzogen und nicht ohne Grund.

Auch in Deutschland selber gibt es gemeinnützliche Einrichtungen, die missbräuchlich benutzt werden und bei denen die Skandale hochkamen.

Niebel sollte sich für Deutschland aus diesem Funds zurückziehen und eine eigene Hilfe einrichten.  Wettbewerb fördert die Leistung!

Ich würde mich nicht wundern, dass man mit einfachsten Mitteln eine langjährige Misswirtschaft aufdecken könnte und die Beteiligten aus dem Staunen nicht herauskommen würden. Man muss nur nach dem Unfähigkeits(Disability)-Prinzip vorgehen.

KT zu Guttenberg vor dem Abflug?

Sonntag, 27. Februar 2011

Für die Kanzlerin wird er immer mehr trotz aller gegenteiligen Bekundungen zur Belastung.

Sie wird sich die Frage stellen müssen, wie man dauer- und glaubhaft jemanden als Minister und Wahlkämpfer  als glaubwürdig halten kann, der nachgewiesenermaßen nicht unbedingt das reine Wahrheitsbild verkörpert.

Von angesehenen Leuten als Lügner und Betrüger mit gewichtigen Gründen bezeichnet zu werden, ist keine Empfehlung für eine glaubhafte Politik.

Sie läuft Gefahr selber in die Sache hineingezogen zu werden, denn wer schweigt, macht mit.

Aussitzen ist in diesem Jahr der Wahlen nicht geeignet.

Die Opposition reibt sich die Finger, bekommt sie doch frei Haus immer wieder einen moralischen Schwachpunkt geliefert, um diesen für die bevorstehenden Wahlkämpfe nutzen zu können.

Treue ist eine brave Tugend, aber es gibt sie nicht in der Politik als Blankoscheck.

Insbesondere dann nicht, wenn man keine Werte erbringt, für die es sich lohnen könnte, Treue zu zeigen.

Wie erklärt sie es der deutschen Industrie, die sich z.B. seit Jahrzehnten gegen die Plagiate fernöstlicher Hersteller wehrt, wenn sie auf der anderen Seite jemanden stützt, dem das bisher erfolgreich vorgeworfen wird, ohne dass er dagegen ernstzunehmend (z.B. strafrechtlich) vorgeht.

Wer die Kanzlerin kennt, weiß ganz genau, welche Werkzeuge sie anwendet, um unliebsame Störenfriede wegzubeissen oder Ballast über Bord zu werfen.

Zu Guttenberg ist verwundbar und zur Belastung geworden und somit ein leichtes Opfer.

Guttenbergs Problem ist auch das Problem der CSU. Wer soll als Minister nach Berlin entsandt werden?

Noch halten viele Bürger zu ihm. Aber wenn man sich nicht glaubwürdig wehrt, fängt auch diese Mauer an – früher oder später- zu bröckeln.

Liebeserklärung einer Bäuerin

Sonntag, 27. Februar 2011

Halt Dich fern von Wiesen und Weiden, damit ich Dich kann vom Rindviech unterscheiden.

Quelle: 3 Clowns v. TSV Grafing am Sonnabend

Vorschau: Inter Mailand : FC Bayern

Mittwoch, 23. Februar 2011

Eigentlich dachte ich, dass dieser Beitrag schon veröffentlich wurde. Wo er jetzt ist, weiß ich nicht. Ich mache es kurz: Inter gewinnt 3:1 – wir schreiben die 36. Minute

KT, der Minister von “Muttis” Gnaden?!

Mittwoch, 23. Februar 2011

Sie wollte einen Verteidigungsminister und keinen “Akademiker nur mit Dr.-Titel”. Kurz gesagt: Bei ihren Überlegungen ihn  “anzustellen” spielte es keine Rolle, ob er nun „getüttelt“ hat oder nicht.

So, wie ich “Mutti” einschätze, wird sie und ihre Mannen ihn auf Herz und Nieren überprüft und vielleicht diese kleine “Tüttelei” geflissentlich übersehen haben, weil er ihr so nützlich erschein.

Dieser junge, fesche Adlige aus edlem Geschlecht ist und war genau der richtige Mann, der dafür ausersehen wurde, dem Volke nett und adrett zu sagen, wo es bei der Bundeswehr langgeht.

Die Entlassung der alten Militärführung, Bundeswehrsparzwangreform, der Wechsel von der Wehrpflicht in die Berufsarmee, die Trauerfeiern, der Grundgesetz widrige Einsatz in Afghanistan usw..

Nachdem alles gesagt wurde und das Volk, weil es ihn sehr mochte, das auch nicht übel nahm, ist die Zeit gekommen, ihn zu entsorgen.

Hinzu kommt eine auf Selbstvernichtung gezielte Verteidigung. Erst werden die aufkommenden Vorwürfe als abstrus bestritten, dann wird zugegeben, was nicht mehr zu bestreiten ist; dann, oh, wie gnadenvoll, der Dr.-Titel bis auf weiteres nach dem “Guttenberg´schen Gesetz” bis zu endgültigen Klärung zurückgegeben und nach einem Wochenende des Heilschlafes der Titel endgültig entsorgt.

Und das alles schaut sich “Mutti”  gelassen an und hält an ihrem Verteidigungsminister fest, obwohl sie weiß, dass er die Regierung verlassen muss und nur noch nach dem günstigsten Zeitpunkt seines Ausstieges zu suchen hat.

KT, ist ganz schön vorgeführt worden. In der Politik wird selten etwas dem Zufall überlassen!

Das hatte er nicht verdient. Ich denke dabei an seine Kinder. Die Kohlsöhne können ein Lied davon singen.

Glücksfee Monica Lierhaus

Montag, 21. Februar 2011

Wenn man den Berichten Glauben schenken darf, dann wird Monica Lierhaus demnächst als Glücksfee die Ausspielung der Lottozahlen für € 450.000 jährlich moderieren.

Nicht das man ihr dies nicht gönnt. Aber auch andere hätten diese Chance verdient. Z. B allein erziehende Mütter und Väter mit mehr als 2 Kindern oder Behinderten in einer ähnlichen Lage.

Das sie die Schau ohne weiteren Wettbewerb  zugesprochen bekommt, hat sie mit Sicherheit ihren guten Beziehungen zu den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu verdanken.

Beziehungen sind das eine, aber der  Wettbewerb geht vor. Insofern ist diese Form der Wahl nicht angemessen, fair und ausgewogen und führt zu einer nicht zu vertretenden Benachteiligung anderer Wettbewerber.

Gerade die öffentlich-rechtlichen Anstalten haben eine besondere Verantwortung. Fast jeden Tag kann man bei ihnen ein Format über kritische Handlungen anderer sehen.

Und genau diese Maßstäbe, die sie berechtigterweise bei anderen ansetzen, werden hier außer Kraft gesetzt.

FSV Mainz 05, wie sinkt und kracht – FC Bayern siegt, ohne echt gefordert zu sein

Montag, 21. Februar 2011

Es sollte für Mainz eine Art Befreiungsschlag werden. Ein Schlag wurde  es, aber mehr ins Wasser als eine Befreiungstat.

Die Bayernelf spielte groß auf,  so dass selbst Schweinsteiger, nicht als Kopfballungeheuer bekannt, zum frühen Führungstor per Kopfball für die Bayern kam. Mainz hatte dem nicht mehr als Hinterherlaufen entgegenzusetzen.

Nachdem es durch weitere Tore der Stürmer Müller und Gomez  3:0 für die Bayern stand, wurde ein Gang zurückgeschaltet und dann konnte man die bestehende Anfälligkeit der Bayernabwehr gegen schnelle und bewegliche Stürmer erkennen.

Beim Gegentreffer bewegte sich Ersatztorwart Butt wie eine Bahnschranke auf der Linie und LvG muss wohl innerlich geseufzt haben, “Ich wollte es wäre Nacht oder mein Rensing käme wieder zurück”.

Das geht nun leider nicht mehr, denn die Kölner haben seitdem er in ihren Diensten steht durch Punkte geholt, die sie sonst in ihrer Karnevalszeit verschenkt hätten.

Außerdem hat der Bürgermeister von Köln ein Ausreiseverbot für ihn ausgesprochen, damit er einer der Retter der I. Liga für die Kölner bleiben kann.

Mainz hatte keine schlechte Mannschaft aufgestellt, war aber gegen diesen Sturm machtlos.

Kurz noch zu  HSV gegen Werder:  Es waren noch alte Rechnungen zu begleichen. Mit seiner “Altherrenmannschaft” schickte die HSV-Elf Werder in den Abstiegsstrudel. 4:0 wurden sie abgeschossen.

Das Schönste im Leben von Werder ist nunmehr nicht die Autobahnfahrt von Hamburg nach Bremen. In der letzten Spielzeit war das anders.

Manchmal muss man schneller umdenken, als einem lieb ist.

Die Inter-Vorschau mit Tipp kommt am Mittwoch. Nächster Erscheinungstermin 28.2.2011

De Leiden und Sünden des jungen KT

Montag, 21. Februar 2011

Als er in die Politik ging, konnte er nicht wissen, dass sein Aufstieg so zügig vorangehen würde. Nach Berichten des Kopp-Verlages soll so an seinem beruflichen Werdegang gefeilt worden sein, so dass sich eine von offizieller Seite als Referenzangabe benannte Firma veranlasst sah, diese Angaben zu widerrufen.

Und das alles ein vergeblicher Versuch, um seine Befähigung als Bundeswirtschaftsminister der Öffentlichkeit näher zu bringen und zu unterstreichen. Seinen Aufstieg hielt das nicht auf und er wurde Bundesverteidigungsminister.

Dass ihn der ehemalige Inspekteur der Bundeswehr und jetzige General der Reserve unwiderrufen einen Lügner nannte als er diesen entließ, konnte ihn nicht bremsen. Aber das seine Feinde sind zahlreich und findig sind, weiß er.

Er weiß auch, dass sie nicht aufgeben werden, ihm ein Bein zu stellen. Nun ist seine Doktorarbeit an die Reihe gekommen. Nach eigenem Bekunden hat er hier “fraglos Fehler” gemacht und wer frei von Fehlern ist, werfe den ersten Stein, mag er gedacht haben. Welche Fehler er aber gemacht hat, ließ er keinen wissen und so traurig war sein Gesichtsausdruck auch nicht als das ihm diese Fehler seinen Schlaf rauben würden.

Wird er aber nach den Maßstäben für  ärztlichen Behandlungsfehler gemessen, dann könnte er schon heute seine Approbation verlieren. Seine Doktorarbeit hat er mit  Auszeichnung zurückbekommen. Wenn er sich aber mit fremden Federn geschmückt hat, dann hat sie den Wert eines Kuckuckseis und die  Auszeichnung gehört anderen.

Nun hat er seinen Doktortitel bis auf weiteres zurückgegeben. Geht zwar rechtlich nicht, ist aber nach Gutsherrenart machbar! Doktortitel ruhe sanft. Was ein heutiger Doktortitel wert sein soll, stand schützend für ihn in der WamS, nämlich: nichts.

Insofern ist es folgerichtig “nichts” als Worthülse zurückzugeben. Nach all diesen Aufregern kann er jetzt getrost ungestört weitermachen. Trotzdem eigenmächtig kann er seinen Namen trotzdem nicht ändern, denn der Doktortitel gehört zu seinem Namen.

Frei nach dem Spruch von Wilhelm Busch: Ist der Ruf erst richtig ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert. Er bleibt weiter beliebt und ist von der politischen Bühne nicht mehr wegzudenken.

Wenn die Hatz gegen ihn so weitergeht, dann wird er sturmreif geschossen. Nein, nicht von seinen Gegnern aus anderen Parteien, sondern von den Heckenschützen aus seinem politischen Umfeld. Es fällt auf, dass die Doktorarbeit in Bayreuth eingereicht wurde.

Diese Uni ist auf Betreiben der CSU gegründet worden. Es liegt nicht fern, dass es jemand veranlasst hat, dass der politische Gegner zum Mitlesen und Prüfen aufgefordert worden ist. Denn sie wurde sogar als Buch schon lange vorher veröffentlich.

Seine politischen Gegner scheinen jedenfalls nicht selber auf die Idee gekommen zu sein, seine Doktorarbeit auf  “falsche Federn” hin,  zu prüfen.

Jetzt wird sein Rücktritt gefordert. Sollte er zurücktreten? Ja, ohne Wenn und Aber! Aber nur wenn diejenigen, die seinen Rücktritt fordern, ihre eigenen Kellerleichen auf demselben Wege vorher entsorgen.

Die Grünen, die SPD, die FDP und die Linke kämen nach jetzigem Stand dafür nicht in Frage!