Archiv für Juli 2010

Ab morgen beginnt das vom Volke durchgesetzte strenge Rauchverbot im Freistaat Bayern

Samstag, 31. Juli 2010

Die letzte Zigarette – eine Ode auf die Unvernunft

Und wenn es Dir noch so schlecht ergeht, der Hauch des Todes Deinen kranken und zerfallenen Körper umweht, die Schwester Dir die Wunschkost gibt, dann erscheint in Deinen Augen ein helles Licht, wenn sie Dir am Krankenbett  noch einen letzten Sargnagel bringt, genannt die Zigarette. Dann leuchten die Augen auf, die Lunge aber wimmert, werden die allerletzten Bläschen  bei ihr zertrümmert. Die Gefäße sind nicht begeistert und werden mit Teer weiter zugekleistert. Die Ehefrau aber ist glücklich, weiß sie doch, die letzten Stunden sind gezählt. Ihr Witwenrententermin wird verschoben. Es hilft alles nichts, selbst in der I.Klasse macht morgen der Finanzminister seine letzte Kasse. Nirgendwo kann man seinen Körper mehr staatlich malträtieren und muss sich mit dem Leben, genannt Gesundheit,  arrangieren.

Hinweis in eigener Sache 31.07.2010

Samstag, 31. Juli 2010

Von gestern auf heute habe ich aus  vielen Ländern rund 48 Spam-Sendungen bekommen. Den Zusammenhang kann ich noch nicht erkennen, aber ich will mir auch kein Kopf darüber machen. Sie werden gelöscht und gut ist es. Jetzt überdenke ich mein Konzept. Ab September 2010 fange ich wir an. Bis dahin werde ich mir einen neuen Auftritt überlegen. Bleiben Sie mir gewogen! Lesen Sie ruhig auch die Sachen, die Sie auf den ersten Blick nicht so berühren. Kleiner statistischer Tipp: Juli 2010 war bisher der umsatzstärkste. Rund 440 unterschiedliche Leser und 1200 Seitenbesuche.

Begreifen

Samstag, 31. Juli 2010

Bloss, weil man nicht erkennt, dass etwas möglich ist, bedeutet es noch lange nicht, dass es unmöglich ist.

Eingebung

Samstag, 31. Juli 2010

Viele Menschen denken, dass sie eine Aufgabe zu erfüllen hätten. Meistens beziehen sie sich auf eine göttliche Eingebung.

Erkenntnis

Samstag, 31. Juli 2010

Wer vom Brunnen der Erkenntnis getrunken hat, kann davon nie genug bekommen.

Khedira – der neue Stielicke?

Freitag, 30. Juli 2010

Für den VfB Stuttgart ist es ein gutes Geschäft. Für Khedira mit Sicherheit eine schöne gut bezahlte Erfahrung und für Real und Maurinho ein Griff in die Erfahrungskiste. Was man bisher spielerisch von Khedira gesehen hat, war Durchschnitt. In jedem Spiele zeigt seine Körpersprache, dass er das Spiel an sich reißen will. Aber zwischen Wollen und Können besteht ein erheblicher Unterschied. Khedira hat weder die spielerische Klasse noch die Kraft, sich bei Real durchsetzen zu können. Die Klasse eines Stielikes wird er nicht erreichen. Felix Magath zaubert solche Leute jährlich aus dem Hut.

Afghanistan – Taliban – unsere Soldaten – Wikileaks

Freitag, 30. Juli 2010

Die Taliban sind eine Einrichtung, die die Meinung vertritt, dass alle nach den Vorschriften des Korans leben müssen. Deswegen gehen sie gegen “Ungläubige” streng vor und behandeln sie nach der Sharia (Gottesgesetze und damit verbundene Strafen).  Wer also gegen ihre Auslegung der Sharia verstößt, hat mich schweren und schwersten körperlichen Züchtigungen zu rechnen. Ihr Anführer ist  Mullah Omar. Die Taliban wurden durch den pakistanischen Geheimdienst mit Unterstützung der USA geschaffen, um darüber “Gotteskämpfer” zu gewinnen, die gegen die damalige sowjetische Besatzungsmacht zusammen mit den Mudshaheddin kämpfen sollten. 1990 verlies die Rote Armee Afghanistan, weil der Krieg, den sie dort führte,  ein Fass ohne Boden wurde, denn die zur Kriegsführung sehr wirksamen Waffen und Ausrüstung (z.B. die Stinger-Raketen) des afghanischen Widerstandes wurden durch die USA und die arabischen Staaten bezahlt und führten bei der Roten Armee zu erheblichen Verlusten. Während dieses Krieges starben oder wurden verwundet, rund 120.000 Rotarmisten und 1,2 Mio. Afghanen. Bei den Zahlen handelt es sich um grobe Schätzungen. Auf Seiten der USA wurde dieser Krieg wohl in der Überlegung geführt, dass dadurch die US-Waffenindustrie und die saudi-arabischen Wahibiten, die sehr streng gläubig ausgerichtet sind, befriedigt werden konnten. Es kam anders. Und die Geschichte ist bekannt. Die Taliban entwickelten sich zu einer unabhängigen Einheit und fügten sich nicht mehr in die Überlegungen ihrer Gründer und Unterstützer ein. Heute sind die Taliban auf eigene Rechnung tätig und scheinen den Takt zu bestimmen. Sie finanzieren sich zum großen Teil selber und sind nicht mehr auf die finanzielle Hilfe der USA angewiesen. Jedenfalls sind alle Versuche, die Taliban zu besiegen, bis heute fehlgeschlagen. Die internationale Truppengemeinschaft verschlingt täglich einen horrenden Geldbedarf, der nicht mehr zu rechtfertigen ist, zumal man nicht erkennen kann, wer hier gegen wen kämpft und wer für wen steht. Unsere Soldaten sind als Wiederaufbaufreunde und -Helfer gekommen. Die KSK-Kräfte wurden nach meiner Meinung verfassungswidrig gegen die Taliban eingesetzt und haben sie bekämpft. Die Quittung sind die in letzter Zeit mit viel „Brimborium“ heimgeschickten Särge.  Auf der anderen Seite haben die Taliban die freien Wahlen nicht anerkannt und sich nicht weiter darum geschert. Die Frage ist nun, wie man weiterkommt?  Die Patschtunen, die rund 40% der afghanischen Bevölkerung stellen, haben hier eine Schlüsselstellung. Den größten Einfluss haben die Taliban bei den Patschtunen. Der Westen hat m.E.n. zwei Möglichkeiten: Entweder Afghanistan ethnisch zu teilen und die Patschtunen-Gebiete sich selber und damit möglicherweise Mullah Omar zu überlassen oder die Stammesfürsten der Patschtunen dazu zu bewegen, sich ohne Wenn und Aber an seine Seite zu stellen, um Mullah Omar und seine Talibaneinheiten nach Pakistan zurückkehren zu lassen. Jeder Tag, wo nur gestücktwerkt wird, ist kostbare, verlorene Zeit. Angeblich haben jetzt Geologen große Bodenschätze geortet, und zwar im Werte von € 1,2 Billionen. Rund 20 Millionen Afghanen könnten davon gut und  lange leben. Vielleicht ist das ja der “wahre Grund”, warum die westliche Demokratie dort eingeführt werden soll. Die Wikileaks werden noch einiges an den Tag bringen.

Keifen oder kneifen

Freitag, 30. Juli 2010

Die laute Sprache wird zur Waffe, wenn der Affe zur Fee wird.

Die Jagd

Freitag, 30. Juli 2010

Wer zum Jagen getragen werden muss, ist auch zum Arbeiten meistens nicht geeignet.

Loveparade: Warum sollte OB Sauerland zurücktreten?

Donnerstag, 29. Juli 2010

Sauerland trägt die Verantwortung dafür, dass seine Beamten falsch entschieden haben und nicht fähig waren, diese Veranstaltung zu unterbinden. Insbesondere die Polizei, die jetzt die Schuldigen sucht, kann sich nicht damit entlasten, dass sie Bedenken geäußert hat. Das alleine reicht nicht! Sie hätte sich ein Beispiel an den Bochumer Polizeipräsidenten nehmen sollen. Hat sie aber nicht. Dasselbe gilt auch für die anderen Bedenkenträger. Sie hätten wenigstens eine Remonstration schreiben können, dazu Wikipedia:

Eine Remonstration (von lat. remonstrare „wieder zeigen“) ist eine Gegenvorstellung oder eine Einwendung, die ein Beamter gegen eine Weisung erhebt, die er von seinem Vorgesetzten erhalten hat (§ 36 BeamtStG, ehemals § 38 BRRG und § 63 BBG).

Diese liegt auch nicht vor! Was kann Sauerland dafür, dass seine Beamten im entscheidenden Moment untätig bleiben. Wofür soll er die Verantwortung übernehmen? Tritt er zurück, dann hat er keinen Einfluss mehr auf die Ermittlungen und die wahren Verantwortlichen können ihm viel leichter die Schuld in die Schuhe schieben. Wenn er bleibt, und das wird ihm jeder Rechtsanwalt raten, dann kann sachlich aufgearbeitet werden, wer die tatsächliche Verantwortung trägt. Im Übrigen geht es für ihn auch um viel Geld. Wehrt er sich jetzt nicht gegen unberechtigte Anschuldigungen, dann bestünde die Möglichkeit im Falle einer Schuldzuweisung, dass ihm erhebliche Teile seiner Altersversorgung und seines Privatvermögens weggenommen werden. Denn man darf auch nicht vergessen, dass sein politischer Gegner jetzt die Aufklärungsregie führt. Sollte ihm ein persönliches Fehlverhalten nachgewiesen werden, dann ist er sowieso dran.